Der Objektkatalog/OKSTRA-Vermessung

OKSTRA
Der Objektkatalog für das Straßen- und Verkehrswesen OKSTRA standardisiert den Datenaustausch im Straßen- und Verkehrswesen. Mit dem OKSTRA können ganze Entwurfsprojekte in einer Datei übergeben werden. Dabei ist festgelegt, wie Vermessungsobjekte verschlüsselt sind und Entwurfsdaten übergeben werden. Der OKSTRA löst damit die Datenformate der Forschungsgesellschaft und der Straßenbauverwaltungen der Länder ab. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen hat den OKSTRA im Jahr 2000 für die Straßenbaubehörden der Länder und die DEGES im Bereich der Bundesfernstraßen eingeführt. Damit bildet der OKSTRA nicht nur eine Datenschnittstelle. Er erfordert auch eine Software, die Daten OKSTRA-gerecht erfassen und übergeben kann: VESTRA ist an den OKSTRA angepasst.
OKSTRA – Vermessung
Vermessungsobjekte werden bei der Erfassung mit den OKSTRA-Fachbedeutungen versehen. Die Fachbedeutung ist ein Schlüssel, mit dem Objekte wie „TP" oder „Hecke" kodiert werden. Dieser Schlüssel ist für die einzelnen Länder jeweils im OKSTRA festgelegt. Nach der Länderauswahl werden nur die in den Ländern zugelassenen Fachbedeutungen angeboten. Sie steuern auch die Darstellung. Durch die OKSTRA-Fachbedeutungen ist ein Datenaustausch ohne Zuordnung gewährleistet. So ist sichergestellt, dass Daten wirklich OKSTRA-konform sind. Zur kompletten Datenerstellung sind Beschriftungen und Böschungsschraffen ebenfalls im OKSTRA enthalten. Digitale Geländemodelle werden im OKSTRA als Dreiecksvermaschung übergeben.

