VESTRA Vermessung: Leistungsmerkmale
Auf dieser Seite sind Leistungsmerkmale von VESTRA Vermessung gelistet. Diese Übersicht finden Sie auch in der Produktinfo (PDF), die Sie in der rechten Spalte herunter laden können.
Allgemeines
|
|
Datenaustausch
|
Die Geodäsie ermöglicht einen durchgängigen Datenfluss vom Feld zum Plan und wieder zurück. Dabei werden Punkt- und Linienkodierungen berücksichtigt. Ziel ist es, durch den Datenimport bzw. die Auswertung von Messdaten eine nahezu fertige Zeichnung zu erstellen. Durch das Arbeiten mit OKSTRA-Fachbedeutungen können OKSTRA-gerechte Daten erzeugt werden. ASCII-Dateien und Koordinatenlisten werden über bedienerfreundliche Assistenten eingelesen. Die Daten sind dann in der Zeichnung vorhanden und bilden gleichzeitig die Grundlage für Berechnungen und Auswerteverfahren. Nicht nur Punktdaten, sondern auch die Messdatenübernahme erfolgt über eine frei konfigurierbare Universalschnittstelle. Für die Datenformate verschiedener Instrumentenhersteller wie Leica, Topcon usw. ist die Schnittstelle bereits konfiguriert. Importierte Messdaten werden in einem Messdatenmanager verwaltet. Hier kann übersichtlich editiert und korrigiert werden. Einzelne Dateien können getrennt oder zusammen eingelesen und verwaltet werden. - Berechnete Punkte können zur Absteckung als Absteckwerte oder als Koordinatendatei/Liste ausgegeben werden. Die Universalschnittstelle kann alle Geräteformate schreiben.
|
Messdatenauswertung
|
Die Auswertung von Messdaten berücksichtigt Mehrfachmessungen und Messungen in 2. Lage. Mehrfach bestimmte Punkte werden im Koordinatenmanager verwaltet und können unter Berücksichtigung einer Gewichtung gemittelt werden. Bei der Freien Stationierung wird der Messdatenbaum analysiert und alle Standpunkte werden ermittelt, von denen aus genug Anschlusspunkte für eine Freie Stationierung vorhanden sind. Eine eventuell notwendige Satzmittelberechnung wird automatisch durchgeführt. Optional können die ermittelten Standpunkte und deren Anschlusspunkte für die Berechnung deaktiviert werden. Im Anschluss an die Berechnung werden Maßstabsfaktor und Standardabweichungen automatisch angezeigt. Zur optischen Kontrolle des Ergebnisses wird die Stationierung in der Grafik visualisiert. Die polare Neupunktbestimmung (Polarpunktberechnung) besticht durch ihre einfache Handhabung. Automatische Ermittlung der Standpunkte, von angemessenen Anschluss- und Neupunkten. Beobachtungen in beiden Fernrohrlagen werden automatisch reduziert und gegebenenfalls Satzmittel berechnet. Gibt es für einen Standpunkt mehrere Anschlusspunkte, kann optional der Standpunkt selbst neu berechnet werden (Freie Stationierung). Bei der Polarpunktberechnung werden Linienverbindungen automatisch erzeugt, wenn Linien bei der Vermessung kodiert wurden. Mehrere Varianten von Linienkodierungen sind möglich. - Messdaten, die mit einem Kanalmessstab gemessen wurden, können ausgewertet werden.
|
Polygonzug
|
Ein Polygonzug kann offen, als einseitig angeschlossener oder als eingespannter Zug gerechnet werden. Ebenso ist ein geschlossener Polygonzug möglich. Als Höhenanschluss dienen normalerweise die Höhen des Start- und/oder Endpunktes. Es genügt aber auch, wenn nur ein oder mehrere Anschlusspunkte eine Höhe besitzen. Sind bei der Polygonzugberechnung noch keine Anschlusshöhen bekannt, kann der Zug zunächst auf einer beliebigen Höhe gerechnet werden. Der Koordinateneditor bietet die Möglichkeit, nachträglich Höhen von Punktdaten (z. B. Polygonpunkte) um einen Versatzwert zu heben oder zu senken. - Individuelle Zusammenstellung des Polygonzugs. Beim Start der Polygonzugberechnung werden die Messdaten analysiert und alle möglichen Berechnungsvarianten zur Auswahl angeboten.
|
Transformationen
|
Alle wichtigen Transformationsmöglichkeiten sind integriert. Neben der einfachen 3-Parameter-Transformation mit zwei Translationen und einer Rotation kann der Anwender auf die Helmert- (plus 1 Maßstab), die 5-Parameter- (plus 2 Maßstäbe) und die Affintransformation (plus 2 Maßstäbe und zusätzlicher Rotation) zurückgreifen.
|
Vermessungstechnische Berechnungen
|
Zusammenhängende Berechnungsabläufe können als Projekt gespeichert werden. Ein übersichtlicher Verfahrensmanager ermöglicht es, einzelne Berechnungsverfahren einzufügen, zu verändern oder zu löschen. Im Batchbetrieb kann dann ein Projekt gesamt (über Stapelverarbeitung) oder teilweise nachgeführt werden. Mehrfach bestimmte Punkte werden im Koordinatenmanager übersichtlich verwaltet und können unter Berücksichtigung einer Gewichtung gemittelt werden. Folgende Berechnungen sind möglich: Polare und orthogonale Kleinpunktberechnungen Spannmaßberechnungen Allgemeine Schnittpunktberechnungen Gerade-Gerade, Gerade-Kreis und Kreis-Kreis Bogen-, Seitwärts-, Vorwärts- und Rückwärtsschnitte Flächenberechnungen aus Koordinaten (Gauß’sche Flächenformel) mit Flächenreduktion und Flächenteilungen sowie einer Vielzahl weiterer Berechnungsmöglichkeiten - Flächenteilungen durch Vorgabe einer festen Grenzlinie oder eines (Dreh-)Punktes, durch den die neue Grenze verlaufen soll. Die maximal mögliche Zuteilungsfläche wird in der Grafik angezeigt.
|
Fehlergrenzen und Listenausgabe
|
|
Netzausgleichung
|
|