Bahn

Die VESTRA-Fachschale Bahn ist die um­fassende Lösung für den Bahnbau: vom verlust­freien Datenaustausch über die voll­ständige Planung der Gleisanlagen und Weichen bis hin zur Bereitstellung der Daten für bauausführende Maschinen. Die Software berücksichtigt die unterschiedlichen natio­nalen Standards bei der Trassierung und Weichen­berechnung.

Leistungsmerkmale

  • Grafisch-interaktive Trassierung von Gleisachsen mit bahnspezifischen Übergangsbögen, Weichen und Überhöhungen. 
  • Komplette Weichenkataloge für DB AG, SBB, ÖBB, Industrie­norm­weichen und BoStrab. Weichen werden als Achselemente in jeder Lage (Gerade, Kreis- & Übergangsbogen) automatisch einge­rechnet.
  • Das Erstellen von Lageplänen, Längs- und Querschnitten erfolgt automatisiert mit den bahnspezifischen Beschrif­tungen für z. B. Weichen, Achsen, Kilometrierung oder Fehlstationierung. 
  • Querschnitte lassen sich grafisch-interaktiv aus bahnspezifische Bausteinen in einer enormen Detailtreue erstellen. 
  • Innerhalb weniger Minuten ist ein vollständiger Trassenplan gemäß den Vorgaben der DB AG Ril 885.1102 erstellt.
  • Die interaktive Hüllkurve bietet durch ausgefeilte Technologie ein realistisches Bild der Befahrbarkeit von Trassen.
  • Programmphilosophie: VESTRA Bahn ermöglicht dem Anwender das automatisierte Nachführen ab­­hängiger Aufgaben, so dass Konstruktionsänderungen un­mittelbar im gesamten Projekt aktualisiert werden. 
  • Richtlinienkonformität: Bahnrichtlinien, Bahnlisten und -planvorlagen sind hinterlegt gemäß Deutsche Bahn (DB AG), Schweizerische Bundesbahnen (SBB) und Österreichische Bundesbahnen (ÖBB). 

Daten unterschiedlichster Herkunft sicher ein- und auslesen

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Module für Fachschale Bahn

Beschleunigte Planung durch intelligente Programmassistenten  

  • Trassierung: Die Achstrassierung in VESTRA Bahn bietet eine der effektivsten Methoden zur Trassierung von Achsen. Strecken- und Gleisachsen können unabhängig voneinander entworfen werden. Fehlstationierungen werden berücksichtigt. VESTRA unterstützt alle gebräuchlichen Übergangsbögen: Klothoide, Blossbogen und Schramm­bogen/S-Form für Deutschland, Wiener Bogen® zusätzlich für Österreich, Cosinusoide für Japan oder Ungarn. Die Sinusoide steht für Schnellbahn- und Magnetschwebebahn-Planungen zur Verfügung. Die Weichen­biblio­theken für die Standardweichen (DB AG, ÖBB, SBB, BoStrab, Industrie­norm) können jederzeit durch eigene Weichendefinitionen erweitert werden. Automatische Einrechnung von Bogen­weichen einschließlich Höhenbestimmung im abzweigenden Strang. Automatisches Einrechnen von Gleisverbindungen in Grund- und Aufriss. Berücksichtigung zuge­ordneter Kilometrierungslinien sowie deren Fehlstationierung bei der Berechnung und Auswertung
  • Achsdarstellung (Symbolik) und Achsbeschriftung werden komfortabel über Fachbedeutungskataloge gesteuert. Bahntypische Beschriftungen wie Überhöhung, Überhöhungsfehlbetrag, Rampenneigung, Punktnamen und Gleisabstände sind implementiert. Durch eine variable Stations­beschriftung lassen sich auch die Fehlstationierungen bezogen auf die Kilometrierungslinie ausgeben.
  • Fahrdynamik: Zur Festlegung der geschwindigkeitsabhängigen Über­höhungen werden die Werte automatisch berechnet und können dann variabel an die projektspezifischen Gegebenheiten angepasst werden (Überhöhungswerte, Rampen­längen, Art der Rampe).
  • Informationen und Listen: Hauptpunktliste, Gradientenliste, Bahnsteig­kanten, Fahrdynamik, geschriebener Längsschnitt und Verm.esn-Listen für Achse und Gradiente
  • Die Berechnung von Bahnsteigen ist auch in Bögen und Übergangsbögen mithilfe des Bahnsteigprofils möglich.

Hinweis: Wiener Bogen® ist eingetragene Marke des Erfinders Zivilingenieur für Maschinenbau Dipl.-Ing. Dr. techn. Herbert L. Hasslinger, Wien.

Schnelle & einfache Höhenplanerstellung

  • Gradienten können eigenständig oder grafisch-interaktiv aus Zwangspunkten konstruiert werden. Neben der Hauptgradiente sind weitere Gradienten für die Höhenbezüge im Fahrweg, für Bauwerke, Bankette, Entwässerungsanlagen und Böschungen möglich.
  • Bei der Gradientenkonstruktion können verschiedene Bänder eingeblendet werden: Kilometrierungssprünge, Geschwindigkeit, Überhöhung, Weichen, Kreuzungen und Krümmung. Für alle Bänder mit Stationsbezug können zusätzlich Fehlstationierungen ausgegeben werden.
  • Gradienten für Höhenbezüge im Fahrweg, Bauwerke, Randwege, Entwässerungsanlagen und Böschungen können erstellt werden. Möglich ist die Berechnung von Höhendifferenzen zweier Gradienten zueinander unter Angabe der maximalen Abweichung (mit Listenausgabe).
  • Höhenpläne werden nach den Vorgaben der DB AG, ÖBB und SBB erstellt. Die Beschriftung und Darstellung der Gradienten berücksichtigt automatisch die bahnspezifischen Anforderungen der jeweiligen Länder. Als bahnspezifische Bänder können Kilometrierungssprünge, Geschwindigkeit, Überhöhung, Weiche, Kreuzungen und Krümmungen ausgegeben werden.

Optimale Ergebnisse durch Bausteinkataloge

Die Detailplanungen im Querprofil werden über umfangreiche Bausteinkataloge gesteuert und beinhalten auch die Darstellung von Bahnsteigkanten, spezielle Böschungstypen sowie die Planumsgestaltung und Drainage. So kann der Randweg wahlweise mit oder ohne Kabeltrog (Typ I-IV) erstellt werden, wobei die Randwegbreiten automatisch entsprechend Kabeltrog und Überhöhung nach Ril 800.0130 ermittelt werden. Der Katalog ist individuell erweiterbar. Innerhalb eines Querprofils kann auf Gradienten der eigenen oder anderer Achsen Bezug genommen werden.

Verlässliches Werkzeug zur Prüfung

  • Die interaktive Hüllkurve bietet durch ihre ausgefeilte Technologie ein realistisches Bild der Befahrbarkeit von Trassen. Ebenso lässt sich die Berechnung von Bahnsteigkanten oder die Planung von Bauwerken nahe der Gleisanlagen auf Einhaltung des Lichtraums prüfen.
  • Mit der Hüllkurvenberechnung für beliebige Schienenfahrzeuge lassen sich die überstrichenen Flächen im Lageplan auswerten. Auch die Fahrzeuge selbst können im Lageplan dargestellt werden.

Trassenplan mit wenigen Mausklicks

Innerhalb weniger Minuten erhält der Anwender einen vollständigen Trassenplan nach Ril 885.1102. Liegen die erforderlichen Achs-, Überhöhungs- und Gradientendaten vor und wurde ein Lageplan­aus­schnitt definiert, ist der Weichenhöhenplan nach Ril 885.1103 sofort verfügbar. Dabei wird auch auf die Höhenzwangspunkte aus der Weichen­berechnung Bezug genommen.

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