Punkte schieben

Mit Punkte schieben legen Sie Punkte, die nahe beieinander liegen, aufeinander. Der Abstand kann eingestellt werden.

Ein Anwendungsbeispiel sind in der Örtlichkeit identische Punkte, die durch unterschiedliche Vermessungen voneinander abweichende Koordinaten besitzen. Diese eigentlich identischen Punkte liegen nach dem Einlesen in den Lageplan nicht exakt übereinander. Durch diese Funktion können die Punkte aufeinander gelegt werden.

Modus

Legt das Berechnungsverfahren fest.

Es kann vorgegeben werden, welche endgültigen Koordinaten die Punkte dabei erhalten:

Ebene schiebt die Punkte einer Ebene auf die Koordinaten entsprechender Punkte einer anderen Ebene.

Anmerkung: Punkte, die miteinander verglichen werden, dürfen nicht auf einer gemeinsamen Ebene liegen.

Die Punkte einer Ebene werden verschoben, die Punkte der anderen Ebene bestimmen die Lage der Punkte.

Auswahl führt eine Mittelung von Koordinaten durch. Das Verfahren wird bei Messergebnissen oft angewendet, weil ein Mittelwert dem wahren Wert am nächsten liegt.

Im DZGK-Verfahren werden Punkte, an denen sich mehrere Linienzüge treffen, pro Linienzug mit einem Messpunkt festgelegt. Diese liegen, bedingt durch die Messgenauigkeit, nicht exakt übereinander. VESTRA benötigt für jeden Linienzug je einen Punkt. Diese Punkte können vereinigt werden. Dadurch werden ungewollte Schnitte in der DGM-Berechnung vermieden.

Die Menge der zu schiebenden Punkte kann frei gewählt werden.

Die zu vergleichenden Punkte können auf beliebigen Ebenen liegen (auch auf der gleichen). Alle Punkte im Fangradius sind gleichwertig und ihre Lagekoordinaten werden gemittelt. Die Koordinatenermittlung ist ein iterativer Prozess.

Temporäre Darstellung

Die temporäre Darstellung stößt beim Schieben der Punkte an ihre Grenzen. Da die Abstände der Punkte vor der Schiebung sehr klein sind (meistens im Ein-Zentimeter-Bereich), sind die Radien der Kreise und die Linienlängen der temporären Kreuze sehr klein. Auch das Zoomen stößt an seine Grenzen.