Export DXF/DWG

Mit Export DXF/DWG übergeben Sie Lageplandaten, Achsen und Achsparallelen in die AutoCAD- und BricsCAD-Formate DXF bzw. DWG.

Lageplandaten beinhalten Punkte, Linien, Flächen, Texte, Bäume, Böschungen, Flurstücke, Erwerbsflächen und Flurstücksnumnern.

Die Analyse des Datenbestands vor dem Export kann je nach Umfang und Größe einige Zeit in Anspruch nehmen.

Anmerkung: Fachbedeutungen von Achsparallelen und Flächen aus Achsparallelen mit flächenhafter Definition werden nicht übergeben.

Linien

Linien werden als unterschiedliche Typen definiert (z. B. Geraden, Bögen, Splines) mit unterschiedlichen Informationen (z. B. Punktname, geodätische Höhe). Die Behandlung dieser Typen beim Export ist unterschiedlich.

Linien aus der Kombination von Linien und Bögen werden unverändert übergeben und nicht in Segmente getrennt.

Linien aus Splines werden getrennt, da diese nicht in 2D-Polylinien ausgegeben werden können.

Bei Linienpunkten mit Höhen werden die Linien zusätzlich als 3D-Polylinien auf dem Layer 3D-Bruchkanten ausgegeben.

Bei 2D-Polylinien (geodätische Höhen als Einzelpunkt mit geodätischer Höhe und Attribut Höhe, Punktname, Bemerkung) werden die Linienstützpunkte als Einzelpunkt mit geodätischer Höhe (Bögen sind ein Teil der Linien, Spline aufgetrennt) gespeichert.

Linienpunkte mit Attributen (z. B. Punktnamen, Informationen oder einer geodätischen Höhe) werden zusätzlich als Block mit den entsprechenden Attributen auf dem Layer Linienpunkte ausgegeben.

Wizard

Der Wizard führt durch komplexe Vorgänge mit einer übersichtlichen Struktur.

Alle notwendigen Schritte zur Erreichung des jeweiligen Ziels (Import/Export von Datenformaten, Konstruktionen ...) werden links angezeigt. Die zum jeweiligen Zeitpunkt noch nicht verfügbaren Schritte sind ausgegraut. Sobald die Ausführung der nächsten Schritte möglich ist, kann man diese als Link anklicken.

Während der Bearbeitung im Wizard kann beliebig zwischen den verfügbaren Schritten gewechselt werden, z. B. um Eingaben zu kontrollieren oder korrigieren.

Durch die strukturierte Gestaltung ist zu jedem Zeitpunkt der Bearbeitung ersichtlich, wie viele und welche Arbeitsschritte noch ausstehen.

In einem Wizard sind folgende Symbol-Schaltflächen enthalten:

Zurück wechselt zur vorhergehenden Seite des Wizards.

Weiter wechselt zur nächsten Seite des Wizards.

Fertig bzw. Strg+R startet die Berechnung.

Beenden schließt den Wizard ohne Übernahme der Daten.

Hilfe F1 zeigt die kontextsensitive Hilfe an.

Listenausgabe

Im unteren Teil des Wizards werden Informationen über die Datenübergabe angezeigt.

Zur Beschreibung der Anzeige siehe Liste.

Datei

Mit Datei legen Sie die Randbedingungen der erzeugten Datei fest.

DXF und DWG sind Formate von AutoCAD.

Empfohlen wird das neueste Format. Mit diesem Stand sind die wenigsten Konvertierungsverluste zu erwarten.

Format/Version/Typ festlegen

Definiert das Format der Ausgabedatei:

  • AutoCAD DWG ist ein binäres Format
  • AutoCAD DXF ist eine ASCII-Datei

Ausgabe

Legt die für die weitere Verwendung notwendige Formatierung fest:

  • Ausgabe für eine reine AutoCAD-Anwendung mit Layern, Blöcken und Farben speichert alle Attribute einzeln am Objekt.

    Fachbedeutungen regeln in VESTRA die Ausgestaltung von Punkten, Linien, Flächen und Texten (Ebenenbelegung und fachliche Darstellung). Den AutoCAD-Anwendungen sind VESTRA-Fachbedeutungen nicht bekannt.

    Soll eine DXF-Datei oder DWG-Datei für eine AutoCAD-Anwendung ohne VESTRA-Plugin erzeugt werden, müssen den VESTRA-Fachbedeutungen AutoCAD-Definitionen für die Darstellung der Geometrie zugeordnet werden.

  • Ausgabe für eine VESTRA-Anwendung mit Fachbedeutungen speichert die Darstellung der Objekte in der Fachbedeutung. Dort sind die Attribute Layer, Farbe, Linienbreite usw. vorbelegt.

    Wenn die AutoCAD-Anwendung mit einem VESTRA-Plugin arbeitet, sind diesem Zielsystem die benutzten Fachbedeutungen bekannt. Somit kann auf die Auflösung der Fachbedeutungen nach AutoCAD-Definitionen verzichtet werden.

    Dann wird die Ausgestaltung der grafischen Objekte ebenfalls über die Fachbedeutung geregelt.

    Anmerkung: Ist sichergestellt, dass im Zielsystem VESTRA vorhanden ist, sollte diese Vorgehensweise verwendet werden, da hier kein Informationsverlust droht (z. B. bei Schraffuren).

DXF/DWG Ausgabedatei festlegen

Legt Ort und Name der DXF/DWG-Ausgabedatei fest.

Vorbelegt ist [Aktueller Projektordner]\Export_[Aktueller Projektname].DWG.

Mit der Schaltfläche Öffnen kann zum Speicherordner navigiert werden.

Vorlage

Mit Vorlage ordnen Sie die Daten zu.

Damit sind die gewünschten Einstellungen bereits vorbelegt für nächsten Schritte im Wizard.

Vorlage bearbeiten

Im Vorlagenordner werden beim Start vorhandene, früher erzeugte Vorlagen für den Export nach DXF/DWG gesucht und zur Auswahl angeboten.

Wurden die Vorlagen nicht im Systemordner gespeichert, kann der Ordner mit den Vorlagen mit der Schaltfläche Öffnen geändert werden.

Eine Vorlage wird nicht automatisch verwendet, sondern muss zuerst selektiert und durch Aktivieren in der Spalte Laden eingelesen werden. In der Tabelle der vorhandenen Vorlagen wird diese dann in der Spalte Status als Geladen markiert.

Aktuelle Einstellungen in Vorlage speichern sichert die bearbeitete Vorlage unter einem neuen Namen.

Der Name der Vorlage ist mit ExportDwgVorlage.xml vorbelegt. In der Spalte Information kann ein Beschreibungstext für die Vorlage eingetragen werden. Dies ist sinnvoll, wenn mit mehreren verschiedenen Vorlagen gearbeitet wird. Damit müssen die Vorlagemerkmale nicht anhand des Namens der Vorlagedatei hinterlegen werden.

Standardvorlage für eingestellte Kataloge erstellen erzeugt einen neuen Eintrag in der Liste.

Auf der Grundlage der eingestellten Fachbedeutungskataloge werden Standarddefinitionen für Blöcke, Linien, Flächen und Texte erstellt. Diese können konfiguriert und als Vorlage abgespeichert werden.

Auf diese Weise kann dann schnell eine umfangreiche Konfigurationsvorlage erstellt werden.

Vor dem Laden einer Vorlage sind in Tabellen für die Blöcke, Linien, Flächen und Texte die vorkommenden Fachbedeutungen des zu exportierenden Bestands aufgelistet.

Grün…der Eintrag kommt im Bestand vor und ist auch in der geladenen Vorlage vorhanden.

Rot…der Eintrag ist im Bestand vorhanden, aber nicht in der geladenen Vorlage.

Weiß…der Eintrag nicht im Bestand vorhanden ist.

Sind rote Einträge vorhanden, muss die Vorlage nach der Konfiguration wieder gespeichert werden, sollen diese Einträge in die Vorlage übernommen werden.

Selektierte Vorlage löschen entfernt den aktuellen Eintrag in der Liste.

Anmerkung: Nicht nur der Eintrag aus der Tabelle wird gelöscht, sondern auch die Vorlagedatei.

Layer

Mit Layer koordinieren Sie die Zuordnung der vorhandenen Daten zu Layern.

Ebene -> Layer

Layerbezeichnung aus Ebenenbezeichnung verwendet die Bezeichnung der VESTRA-Ebene als Name des entsprechenden AutoCAD-Layers.

Layerbezeichnung aus Ebenennummer verwendet die Nummer der VESTRA-Ebene als Name des entsprechenden AutoCAD-Layers.

Präfix für alle Layer stellt den eingegebenen Text dem Namen aller generierten Layer voran. Das Präfix wird im danebenliegenden Eingabefeld eingegeben. Vorbelegung ist AKG_.

Anmerkung: Das Präfix hat Auswirkungen auf alle erzeugten Layer (Geometrie, Achsen, Achsparallelen und Achsbeschriftung).

Maximale Länge Layername beschränkt die Länge der Bezeichnung der erzeugten AutoCAD-Layer. Voreinstellung sind 255 Zeichen.

Anmerkung: Die Länge hat Auswirkungen auf alle erzeugten Layer (Geometrie, Achsen, Achsparallelen und Achsbeschriftung).

Sammellayer

Punkte legt alle exportierten Punkte (Blöcke) auf einen Layer. Der Layername kann im danebenliegenden Eingabefeld definiert werden. Vorbelegung ist Sammellayer Punkte.

Linien legt alle exportierten Linien auf einen Layer. Der Layername kann im danebenliegenden Eingabefeld definiert werden. Vorbelegung ist Sammellayer Linien.

Flächen legt alle exportierten Flächen auf einen Layer. Der Layername kann im danebenliegenden Eingabefeld definiert werden. Vorbelegung ist Sammellayer Flächen.

Texte legt alle exportierten Texte auf einen Layer. Der Layername kann im danebenliegenden Eingabefeld definiert werden. Vorbelegung ist Sammellayer Texte.

Achsen -> Layer

Legt den Speicherort der Achsen fest:

  • Layer für jede Achse generieren erzeugt für jede exportierte Achse einen neuen Layer. Der Layername wird wie folgt generiert:

    Achse [Aktuelle Achsnummer] [Bezeichnung]

  • Sammellayer für alle Achsen legt alle exportierten Achsen auf einen gemeinsamen Layer.

    Der Layername kann im danebenliegenden Eingabefeld definiert werden. Vorbelegung ist Sammellayer Achsen.

  • Layer aus Achsgruppenbezeichnung legt alle Achsen der Achsgruppe in einen Layer mit der Bezeichnung der Achsgruppe.

Fläche/Umrandung

Bei Flächen kann die Fläche und die Umrandung auf verschiedene Layer gelegt werden. Diese können mit einem Präfix/Suffix bezeichnet werden.

Achsenparallelen -> Layer

Legt den Speicherort der Achsparallelen fest:

  • Layer der Achse benutzen speichert die Achsenparallelen auf dem Layer der jeweils entsprechenden Achse. Der Layername lautet wie folgt:

    Achse [Aktuelle Achsnummer] [Bezeichnung]

  • Layer für Achsparallelen generieren erzeugt für jede exportierte Achsparallel einen neuen Layer. Der Layername wird wie folgt generiert:

    Achsparallelen [Aktuelle Achsnummer] [Bezeichnung]

  • Sammellayer für alle Achsparallelen legt alle exportierten Achsparallelen auf einen gemeinsamen Layer.

    Der Layername kann im danebenliegenden Eingabefeld definiert werden. Vorbelegung ist Sammellayer Achsparallelen.

Selektion

Mit Selektion werden die im Bestand gefundenen Objekte aufgelistet und zur Selektion angeboten. Sie können die Objekte über den Baum oder über die Schalter selektieren.

Für die Achsen wird für jede Achse ein Unterknoten im Baum erzeugt. Im Knoten der Achse können sich wiederum ein Knoten für Achsparallelen und für die Achsbeschriftung befinden falls diese Daten zur Verfügung stehen.

Im Baum werden nur Knoten zur Selektion angezeigt wenn auch Daten für diese Objekte vorhanden sind.

Mit der Schaltfläche Export starten oder [Strg+R] wird die DWG-Datei geschrieben.

Beenden

Mit Beenden erhalten Sie eine Übersicht der exportierten Objekte.

Nach der Umsetzung wird der Schritt Beenden angezeigt. Die Anzahl der umgesetzten Objekte wird in einer Liste aufgeführt.

Ein Umsetzungsprotokoll wird angezeigt. Dieses kann gespeichert werden.

Nach der Ausgabe der Daten ändert sich die Schaltfläche von zu .

Das Dialogfeld kann mit der Schaltfläche Export beenden oder Strg+Q geschlossen werden.