Dialogfeld Datenbankmanager

Mit dem Datenbankmanager verwalten Sie die projektbezogenen Datenbanken.

VESTRA verwendet als Datenbank die relationale Datenbank SQLite und speichert Zeichnungsdaten wie Punkte, Linien, Flächen und Texte (Grafikobjekte) in Tabellen und Datensätzen.

Im Projekt können eine oder mehrere Datenbanken verwendet werden. Eine Datenbank davon ist immer die aktuelle Arbeitsdatenbank, auf der Veränderungen stattfinden können. Andere Datenbanken aus dem Projekt können als Arbeitsdatenbank angemeldet werden.

Aus anderen Projekten können Datenbanken referenziert werden. Diese können jedoch nur angezeigt werden. Änderungen sind in diesen Datenbanken nicht möglich.

Alle Datenbanken müssen das gleiche Koordinatensystem und die gleichen Kataloge verwenden.

Fachbedeutungen

Bei Datenbanken aus anderen Projekten können projektbezogene Fachbedeutungen mit Darstellungen aus dem aktuellen Projekt-Fachbedeutungskatalog dargestellt werden. Dabei können falsche Darstellungen auftreten.

Ohne Projekt-Fachbedeutungskatalog werden die betroffenen Objekte schwarz ohne Symbolik dargestellt.

Projektbezogene Fachbedeutungen werden an der ersten Stelle mit einem + gekennzeichnet.

Arbeitsdatenbank

Dabei wird eine Datenbank als Arbeitsdatenbank verwendet. Die Arbeitsdatenbank ist immer eine Datenbank im Projekt und in dieser kann gespeichert werden. Nur in dieser Datenbank kann gearbeitet werden. In den anderen Datenbanken werden die Anfasser nicht angezeigt.

Die Arbeitsdatenbank ist immer sichtbar.

Ebenenverwaltung

Ebenen bei Datenbanken aus anderen Projekten werden auf einer eigenen Registerkarte angezeigt. Der Schaltzustand Sichtbarkeit und Farbe (Anzeigen ein/aus) wird im aktuellen Projekt gespeichert.

Hauptprojektdatenbank

Die Hauptprojektdatenbank ist immer die Datenbank akg_V7DB_1.S3DB. Diese muss immer vorhanden sein. Darin werden die Verwaltungsstrukturen (z. B. Ebenen) gespeichert.

Werkzeugleiste

Stellt Funktionen zur Verwaltung der Datenbanken bereit.

Import übernimmt externe Daten ins Projekt:

  • Datenbank übernimmt eine Datenbankdatei (*.S3DB) ins Projekt.
  • OpenStreetMap öffnet einen Wizard zur Übernahme geografischer Daten.
  • CityGML öffnet einen Wizard zur Übernahme virtueller 3D-Stadtmodelle.

Export übergibt Daten aus dem Projekt in verschiedene Formate:

  • DXF/DWG öffnet einen Wizard zur Übergabe von Lageplandaten, Achsen und Achsparallelen in die AutoCAD-Formate DXF bzw. DWG.

    Lageplandaten beinhalten Punkte, Linien, Flächen, Texte, Bäume, Böschungen, Flurstücke, Erwerbsflächen und Flurstücksnummern.

  • C01 öffnet einen Wizard zur Übergabe der Lageplandaten in das AKG-interne C01-Format.
  • OKSTRA ermöglicht die Übergabe von OKSTRA-Daten aus VESTRA.
  • Spaltenexport öffnet einen Wizard zur selektiven Übergabe der gewünschten Spalten als ASCII-Liste und nach Excel.
  • Google Earth öffnet einen Wizard zur selektiven Übergabe komprimierter Daten im Format KMZ für Google Earth oder Google Map.
  • DZGK (Datengesteuertes Zeichnen für Grundriss und Kataster) öffnet einen Wizard zur Übergabe einer Kartierung mit Linienverbindungen und Symbolen.

Neue Datenbank anlegen Strg+N erzeugt die Datenbank Projektordner\DABA\akgV7DB_[laufende Nummer].S3DB

Datenbank als Datenquelle hinzufügen Strg+I zeigt Daten von außerhalb des Projekts mit an. Diese Daten können nicht bearbeitet oder als Berechnungsgrundlage verwendet werden.

Datenbank löschen Strg+Entf entfernt die Datenbank aus der Liste oder löscht die Datenbank komplett.

ACHTUNG: Beim Löschen werden die Datenbank und ihr Inhalt ohne Sicherheitsabfrage gelöscht.

Arbeitsdatenbank festlegen Strg+P markiert die aktuell ausgewählte Datenbank als die Datenbank, in die gespeichert wird.

Auf Datenbank zoomen Strg+Z stellt die Daten der aktuellen Datenbank größtmöglich auf dem Bildschirm dar.

Datenbank komprimieren Strg+Z

Koordinatensystem einstellen Strg+B

Assoziative Punktnamen auf Arbeitsdatenbank legt die Vorgehensweise fest, wenn Punktnamen der neuen Daten schon in der Datenbank vorhanden sind.

Während der Bearbeitung einer Datenbank sollte diese Einstellung nicht verändert werden. Vor dem Import in eine leere Datenbank kann die Assoziativität aktiviert werden. Dadurch wird beim Import im späteren Projektverlauf geprüft, ob die zu importierenden Punktnamen bereits vorhanden sind. Doppelte Punktnamen werden so vermieden und die Lage der Punkte kann festgelegt werden (alt, mitteln, neu).

Wenn die Funktion ausgeschaltet ist, wird beim Verschieben eines bereits verwendeten Punkts (z. B. in einer Linie) ein neuer Punkt mit gleichem Namen erzeugt. Damit ist die Eindeutigkeit der Punkte nicht mehr gegeben. Wird später die Assoziativität wieder eingeschaltet, entsteht ein Konflikt.

Folgende Einstellungen sind möglich:

  • Keine prüft importierte Punktnamen nicht.
  • RW, HW prüft bei importierten Punkten mit bereits vorhandenen Punktnamen die Koordinatenabweichung Rechtswert bzw. Easting und Hochwert bzw. Northing.
  • RW, HW, Höhe prüft bei importierten Punkten mit bereits vorhandenen Punktnamen die Koordinatenabweichung Rechtswert bzw. Easting, Hochwert bzw. Northing und die geodätische Höhe.
  • Punktnamen prüfen

Als Standard ist die Assoziativität deaktiviert (Keine).