Registerkarte DGM

Auf der Registerkarte DGM finden Sie die Berechnungen zum Digitalen Geländemodell.

Das Menüband ist eine Palette mit Schaltflächen und Steuerelementen zur Bearbeitung verschiedener Aufgaben. Es ist in verschiedene Registerkarten gegliedert.

Die Registerkarte ist in thematisch sortierte Gruppen aufgeteilt.

Gruppe Daten

Import ermöglicht die Übernahme von fremden Daten aus verschiedenen Formaten als DGM ins Projekt.

Nach der Bestätigung mit OK wird das Dialogfeld DGM zur Verwaltung hinzufügen geöffnet, in dem die Eigenschaften des DGM definiert werden können.

  • ASCII-Daten (x,y,z) öffnet das Dialogfeld Punktdatei öffnen, in dem die gewünschte Datei ausgewählt werden kann:

    • *.C01 (Aktuelles VESTRA-Datenformat für Lageplandaten)

    • *.D01 (Altes VESTRA-Datenformat)

    • *.E01 (Erweitertes *.D01-Format)

    • *.001

    • *.TXT (Textdatei)

    Nach der Bestätigung mit OK wird das Dialogfeld DGM aus ASCII-Daten berechnen (ASCII-Daten (x,y,z)) geöffnet, in dem eine Zuordnung der Daten vorgenommen werden kann. In einer Vorschau werden die Daten angezeigt.

  • REB 22.013 importiert eine Abrechnungsdatei (*.10D-Datei) und erzeugt daraus ein DGM.

  • GAEB 22.114 importiert eine Abrechnungsdatei (*.114-Datei) und erzeugt daraus ein DGM.

  • GAEB 22.404 importiert eine Abrechnungsdatei (*.404-Datei) und erzeugt daraus ein DGM.

  • Punkte konvertieren (ArcInfo, Leica …) wandelt die folgenden Dateiformate in ein ASCII-Format, das danach im DGM-ASCII-Import oder in der Punktwolke verarbeitet wird.

Export ermöglicht die Übergabe von DGM-Daten in verschiedene Formate.

  • DXF erzeugt aus dem gewählten DGM direkt eine *.dxf-Datei.

  • REB 22.013 erzeugt aus dem gewählten DGM direkt eine *.10D-Abrechnungsdatei.

  • REB 22.114 erzeugt aus dem gewählten DGM direkt eine *.114-Abrechnungsdatei.

  • GAEB 22.114 Maschinensteuerung

  • REB 20.003 erzeugt aus dem gewählten DGM direkt eine *.003-Abrechnungsdatei.

Parameter öffnet das Dialogfeld DGM-Parameter, in dem die Einstellungen zur DGM-Berechnung vorgenommen werden können.

Gruppe DGM

Fasst alle Operationen, die sich mit der Organisation der Daten befassen, übersichtlich zusammen.

DGM-Manager ermöglicht das Erstellen und Verwalten neuer bzw. bestehender DGM.

Einzelnes Geländemodell berechnet ein neues digitales Geländemodell.

Modellverschneidung ermöglicht die Verschmelzung zweier DGM. Hierbei wird die durch das zweite DGM überdeckte Fläche aus dem ersten DGM entfernt und ersetzt.

Dreiecksinfo zeigt ein Dialogfeld mit Information zum aktuellen Dreieck an.

Gruppe Eigenschaften

Legt die Eigenschaften des DGM fest.

Punkte/Bruchkanten einrechnen öffnet ein Dialogfeld, in dem Punkte und (Poly-)Linien nachträglich als Bruchkanten oder Formlinien in das gerechnete DGM eingefügt werden können. Mehrere Objekte können zum Einrechnen selektiert werden.

Punkte entfernen öffnet ein Dialogfeld zum Löschen eines Dreieckspunkts aus dem DGM. Datenbankpunkte bleiben erhalten. Wenn ein Punkt sowohl als Datenbankpunkt als auch als DGM-Punkt verwendet wird, wird nur die DGM-Zuordnung des Punkts gelöscht. Der Datenbankpunkt bleibt unverändert erhalten (auch dessen Name).

Waagerechte Flächen trianguliert das DGM über bekannte Höhenlinien (Linien mit konstanter Höhe). Horizontale Bereiche (die von einer Höhenlinie begrenzt sind) werden bevorzugt entlang dieser Höhenlinie aufgeteilt, z. B. ein Parkplatz.

Kantentausch dient zur Nachbearbeitung der Dreiecksvermaschung. Die Dreiecksvermaschung wird permanent am Bildschirm angezeigt.

Klassifizierung ermöglicht das Festlegen der Art der Landnutzung (Kategorie) für jedes DGM-Dreieck.

Reduzierung entfernt unnötige Einzelpunkte aus dem DGM. Diese Einzelpunkte sind nicht Bestandteil einer Bruchkanten oder der Randlinie.

Höhe ändern passt die geodätischen Höhen der selektierten Punkte an.

Differenzhöhenpunkte weist Punkten, die eine relative Höhe besitzen, die absolute Höhe zu.

Zuschneiden reduziert die Fläche eines bestehenden DGM.

Gruppe Auswertung

Spezielle Daten des DGM werden ausgewertet und aufbereitet.

Höhenlinien zeichnet Isohypsen für das DGM ein.

  • Höhenlinien temporär zeigt die Höhenlinien nur in der Grafik an. Die Höhenlinien werden nicht in der Datenbank gespeichert und auch nicht an die Zeichnung übergeben.

  • Höhenlinien Datenbank zeichnet Isohypsen für das DGM ein. Die Höhenlinien werden in der Datenbank gespeichert und können in der Zeichnung ausgegeben werden.

Dreiecksbeschriftung fügt einen definierbaren Text für die DGM-Dreiecke ein.

Tiefenzonen/Höhenbereich ermöglicht eine abgestufte Darstellung verschiedener Höhenintervalle im Lageplan.

Rauminhalte/Flächen führt verschiedene Massenberechnungen über ein oder zwei DGM mithilfe eines Wizards durch.

Neigung ermöglicht die Zuweisung von Farben zu den Neigungen der Dreiecksflächen, z. B. zur Beurteilung der Trassenplanung (insbesondere im Kreuzungsbereich).

Schrägfläche dient zur Ermittlung von Ansaatflächen aus den schrägen Flächen des Geländemodells.

Gruppe Konstruktion

Enthält verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten des DGM.

Rasterpunkte legt in regelmäßigem Abstand Punkte über das Planungsgebiet.

Schiefe Ebene ermöglicht die Zuweisung der Höhe auf einer Ebene zu ausgewählten Punkten.

/ Punkte über Ebenen erzeugt einen Schnittpunkt, der durch zwei oder drei definierte Ebenen und einen vorgegebenen Horizont bestimmt wird.

Baugrube berechnet ausgehend von einer beliebigen Linie eine Böschung und konstruiert die sich daraus ergebende Durchdringungslinie im aktuellen DGM.

Gruppe BIM

Fasst die Visualisierungsmöglichkeiten des DGM zusammen.

BIM-Viewer dient der Anzeige der 3D-DGM-Daten, die in VESTRA erstellt wurden.

Gruppe Punktwolke

In VESTRA können Punktwolken ausgewertet und daraus Darstellungen in Lageplan und Aufriss sowie DGM-Modelle erstellt werden.

Punktwolkemanager verwaltet die Darstellungseinstellungen (Definitionen) für die Anzeige der Punktwolke im Lageplan und Aufriss. Die eigentliche Darstellung wird mit der Schaltfläche Darstellung erstellen erzeugt.

Neue Linie/Punkte ermöglicht das Erstellen und Ändern von Linien.

Höhe zuweisen ermöglicht die Definition einer Höhe aus der Punktwolke für vorhandene oder neu definierte Punkte.