Flächenverschneidung

Mit Flächenverschneidung legen Sie die Einstellungen der Bedarfsflächenverschneidung fest.

Anmerkung: Die Einstellungen müssen vor dem Beginn der Verschneidung vorgenommen werden.

Aktivierung

Ebenen beim Einspeichern anschalten stellt die betroffenen Ebenen beim Speichern sichtbar.

Genauigkeit

Anzahl Nachkommastellen legt die NKS für die Punkte der Flächen in der Verschneidungsberechnung fest.

Grenzwerte

Legt den Abstand fest, bis zu dem Punkte aufeinander gelegt werden.

Grenzwert für das Schieben von Nutzungsartenpunkt auf Katasterpunkt legt den maximalen Abstand der Punkte in [m] fest, bis zu dem diese aufeinandergelegt werden. Voreingestellt ist 0,005 m, das entspricht 5 mm.

Grenzwert für das Schieben von Nutzungsartenpunkten auf Katasterlinien legt den maximalen Abstand der Punkte in [m] fest, bis zu dem diese aufeinandergelegt werden. Voreingestellt ist 0,005 m, das entspricht 5 mm.

Grenzwert für das Speichern von Nutzungsartenteilflächen legt die minimale Größe einer eigenständigen Nutzungsartenteilfläche in [m²] fest. Voreingestellt ist 0,005 m², das entspricht einer Fläche von ca. 7x7 cm.

Prüfwerte

Flächen mit Grundbuch abgleichen (D‘Hondt) vergleicht die tatsächliche Koordinaten-Fläche mit dem Eintrag im Grundbuch. Hierbei entstehen ganze Zahlen. Nachkommastellen werden abgeschnitten.

Zulässige Flächendifferenz [m²] legt eine Fehlerformel für Katasterprüfungen fest, mit der gesteuert wird, welche Abweichung der gerechneten Katasterfläche von der Grundbuchfläche zulässig ist, bevor das Flurstück in das Protokoll ausgegeben wird:

Abbildung 1. Formeln für die Flächenverschneidung

Toleranz Schnittpunkte [m] legt fest, bis zu welchem Wert ein gerechneter Schnittpunkt auf einen bereits vorhandenen Kataster- oder Erwerbspunkt geschoben wird (Vermeidung von unnötig kleinen Verschneidungsflächen).

Voreingestellt sind 8,0 cm.

Maximale Streckenlänge [m] legt fest, ab welchem Abstand zwischen 2 Punkten eines Flurstücks ein Eintrag ins Protokoll erfolgt. Voreingestellt sind 500,000 m.

Punktnamen

Legt für die Verschneidungsdaten Punktnamenschemas fest.

Um Fehler in der Flächenverschneidung leichter zur finden, sollte den Verschneidungsdaten Punktnamen zugewiesen werden.

Das Punktnamenschema kann auch leer sein.

Anmerkung:

Vorhanden Punktnamen werden nicht überschrieben.

Bei den Originalpunkten in der Datenbank (Ebenen Kataster und Bedarf) wird kein Punktname vergeben.

Vergabe Punktnamen legt fest, dass Punktnamen erzeugt werden. Standardeinstellung ist Nein.

Präfix Punktnamenschema Flurstücke erzeugt die Namen für die beteiligten Flurstücke nach dem Schema GE_Fl[Laufende Nummer].

Präfix Punktnamenschema Nutzungsartenteilfläche erzeugt die Namen für die beteiligten Nutzungsartenteilflächen nach dem Schema GE_Ntl[Laufende Nummer].

Auch die nummerische Vergabe ist möglich (Präfix leer)

Präfix Punktnamenschema GE-Planungsflächen erzeugt die Namen für die beteiligten Nutzungsartenteilflächen nach dem Schema GE_Pf[Laufende Nummer].

Für das Präfix sind maximal 6 Zeichen möglich. Das Zeichen # wird durch Leerzeichen ersetzt. Die erzeugten Punkte werden in der Datei [Aktueller Projektordner]\GECadLeerPkt_TEMP.D01 im C01-Format als Einzelpunkte mit Punktsymbol 18 gespeichert.