Umsetzungstabelle bearbeiten
Mit Umsetzungstabelle bearbeiten ändern Sie einzelne Zeilen der Umsetzungstabelle.
Umsetzung von bezieht sich auf die Quelle (beim Import eine Datei, beim Export die Datenbank). Der Wert in diesem Feld wird durch den Wert in Umsetzung nach ausgetauscht.
Umsetzungsbereich
Umsetzungsbereich, Einlesewert und Auslesewert müssen angegeben werden. In einem Umsetzungsbereich kann auch ein Vorgabewert angegeben werden. Ein Vorgabewert wird verwendet, wenn kein Einlesewert im Umsetzungsbereich gefunden wird. Ein Vorgabewert wird durch den Einlesewert <DEFAULT> definiert. Im Feld Auslesewert wird dann der vorgegebene Vorgabewert eingetragen.
Umsetzung von bezieht sich auf die Quelle (beim Import eine Datei, beim Export die Datenbank). Der Wert in diesem Feld wird durch den Wert in Umsetzung nach ausgetauscht.
- Nummer des Umsetzungsbereichs
- Auszutauschender Wert
- Austauschwert
Joker
Joker (*) ersetzen als Platzhalter Zeichen des Einlesewerts.
Die mit Joker ersetzten Zeichen werden bei der Auswahl des Einlesewerts nicht berücksichtigt.
Beispiel
Mit AUFNAHME1_* werden alle Punkte einer Aufnahme erfasst, statt alle einzeln aufzuführen mit AUFNAHME1_PUNKT1, AUFNAHME1_PUNKT2 …
Wird ein Joker im Umsetzungsbereich verwendet, dürfen im Feld Einlesewert nur die relevanten Zeichen angegeben werden.
Ein Joker wird im Umsetzungsbereich durch den Wert <JOKER1> bis <JOKERn> im Eingabefeld definiert. Werden mehrere Joker verwendet, muss die Kennung von <JOKER1> bis <JOKERn> lückenlos durchnummeriert werden.
Im Feld Auslesewert werden Spaltenanfang und Spaltenende für die nicht zu berücksichtigenden Zeichen eingetragen. Spaltenanfang und Spaltenende müssen durch ein Leerzeichen getrennt sein.
Suchmenge
Existieren mehr als 3 gültige Suchkennungen für den Einlesewert, können Suchmengen verwendet werden. Bis zu 9 Suchmengen können definiert werden. Bei der Definition der Suchkennung muss angegeben werden, welche Suchmenge zu verwenden ist. Die Anzahl der Einträge für eine Suchmenge ist beliebig. Eine Suchkennung für einen Einlesewert ist gültig, wenn dieser Wert in der Suchmenge gefunden wird.
Joker
Im Suchmengeneintrag sind auch Jokerzeichen (*) möglich. Ein Jokerzeichen (*) im Suchmengeneintrag steht für ein beliebiges Zeichen.
- Nummer der Suchmenge
- Zeichenfolge der Suchmenge
- Beschreibung der Suchmenge
Die Suchkennung ist gefunden, wenn diese 3 Zeichen beinhaltet und mit einer 2 beginnt.
Blockzähler
Erzeugt Liniennummern. Im C01-Datenformat besitzt jeder Linienpunkt die gleiche Liniennummer. In anderen Datenformaten werden alle Punkte einer Linie durch spezielle Kodierungen oder Zeichen gekennzeichnet. Der Blockzähler generiert aus den Linienkodierungen eine fortlaufende Zahl. Diese Zahl wird um 1 erhöht, wenn die Kodierung eines Blocks (z. B. einer Linie) unterbrochen wird.
Bei einem Neueintrag in der Umsetzungstabelle müssen der Einlesewert, der Startwert der Blockzahl und die Anzahl der Blockendzeilen angegeben werden. Blockendzeilen sind Zeilen, die zum Block gehören, aber nicht die Kennung des Blocks aufweisen. In manchen Datenformaten ist das Ende eines Blocks markiert.
Im Anwendungsbeispiel werden Linienblöcke mit Blockzählern (hier HOEHE 100.000) erzeugt. Alle Linienpunkte der Linie besitzen das Zeichen „+”. Der letzte Linienpunkt hat dieses Zeichen nicht mehr. Die Anzahl der Blockendzeilen beträgt in diesem Fall 1.
Laufender Zähler
Einige Datenformate beinhalten einen Zeilenzähler. In der Umsetzungstabelle kann dafür ein laufender Zähler definiert werden. Der Einlesewert wird nicht wie in den Umsetzungsbereichen ersetzt, sondern es wird eine Zahl gespeichert, die bei jedem Zugriff um 1 erhöht wird.
Bei einem Neueintrag müssen Einlesewert und Startwert für den Zähler angegeben werden.
- Definition des Einlesewerts
- Erster Wert des jeweils um 1 erhöhten Zählers
Unter wird damit ein Punktname erzeugt. Da der Datensatz keine Punktnamen ausweist, wurde mithilfe eines laufenden Zählers ein eindeutiger Punktname erzeugt.
Linienkodierung
In einigen Datenformaten sind Fachbedeutung und Linienverbindung (Gerade, Spline, Bogen) in einer Kodierung zusammengefasst (z. B. 211…Anfang Böschungsoberkante, 210…Folgepunkt Böschungsoberkante). Die Definition der Linienkodierung legt fest, wie die Kodierung für Linienanfang und Linienfolgepunkte aufgebaut ist. Wird die Definition Linienkodierung verwendet, darf in den einzelnen Zeilen keine Definition für Liniennummer und Linienverbindung vorhanden sein, da diese Definitionen bereits in der Definition Linienkodierung festgelegt sind.
- Bestimmt Position und Anzahl der Kodierungen (hier Fachbedeutung, Fachbedeutung, Linienverbindung)
- Legt die Zeichen für die Linienverbindung fest
In den Eingabefeldern werden nur die Spalten berücksichtigt, die bei der Definition des Einlesewerts und des Auslesewerts angegeben wurden. Im Anschluss an die relevanten Spalten können Kommentare stehen.
