Koppelelement

Koppelelemente werden tangential (knickfrei) an ein Nachbarelement davor oder dahinter angeschlossen. Für sie sind zwei Bestimmungsstücke einzugeben, während das dritte aus dem im Rechenablauf jeweils festgelegten Nachbarelement vom Programm ermittelt wird. Koppelelemente können mit einem oder zwei Koordinatenpaaren – oder im Sonderfall auch ohne Koordinatenpaar – auftreten.

Bestimmungsstücke

  • Vorwärtskoppeln (Element +31)

    Tangentialer Anschluss an ein bereits vorhandenes Achselement (Vorgänger)

    Varianten:

    • über Länge und Radius
    • über Schwenkpunkt und Radius
  • Rückwärtskoppeln (Element -31)

    Tangentialer Anschluss an ein noch zu definierendes Achselement (Nachfolger)

    Varianten:

    • über Länge und Radius
    • über Schwenkpunkt und Radius
  • Gleisverziehung (Element 631)

    Verschwenkt die Gleisachse parallel.

    Variante:

    • über Länge und zwei Radien
  • Verkürzter Übergangsbogen

    Verbindet zwei beliebige Achselemente:

    • über Länge und zwei Radien

    Länge kann definiert sein als:

    • K-länge (Klothoidenlänge)
    • Blossbogen
    • K-param. (Kurvenparameter)
    • Sinussoide
    • S-Form (Übergangsbogen 4. Ordnung)
    • Blossbogen einfach
    • Cosinusoide
    • Wiener Bogen

      W einf. (einfach geschwungener Wiener Bogen)

      Wiener Bogen® ist eingetragene Marke des Erfinders Zivilingenieur für Maschinenbau Dipl. Ing. Dr. Techn. Herbert L. Hasslinger, Wien

Anmerkung:
Die Radien können auch direkt an Geraden angeschlossen werden. Dabei entsteht jedoch ein Ruck!