Flächenbildung
Mit Flächenbildung berechnen Sie Flächen aus Geometrien.
Drehrichtung
Im Verfahren nach Elling-Gauß werden Flächen, bei denen die Punkte im Uhrzeigersinn verbunden sind, positiv (+).
Flächen, bei denen die Punkte gegen den Uhrzeigersinn verbunden werden, erhalten ein negatives Vorzeichen (-).
Wenn eine Fläche die falsche Richtung besitzt, werden Flächen/Massen falsch zugeordnet. Soll eine Fläche abgezogen werden, muss die Drehrichtung dieser Abzugsfläche gegen die Hauptrichtung laufen. Ist das nicht der Fall, wird die innere Fläche noch mal mit dem gleichen Vorzeichen dazu addiert und man Bereiche doppelt erfasst.
Positive und negative Flächen werden in unterschiedlichen Farben dargestellt.
Die Punkte 1 bis 5 bilden eine Fläche im Uhrzeigersinn. Vom Punkt 5 gibt es eine Verbindung zum Punkt 6. Von dort wird eine Fläche gegen den Uhrzeigersinn erfasst und endet wieder auf dem Punkt 6, so dass diese Teilfläche geschlossen ist.
Bei der Berechnung wird die Teilfläche die aus Punkten 6 bis 10 gebildet wurde von der Fläche aus den Punkten 1 bis 5 abgezogen.
Beispiel
Eine quadratische Fläche mit Kantenlänge 30 m soll asphaltiert werden, darin befindet sich eine quadratische Rasenfläche mit Kantenlänge 10 m. Werden beide Quadrate mit der gleichen Richtung erfasst, ergibt sich eine falsche Asphaltfläche von 30 m x 30 m + 10 m x 10 m = 900 m² + 100 m² = 1000 m², bei entgegengesetzter Richtung ergibt sich eine richtige Asphaltfläche von 30 m x 30 m - 10 m x 10 m = 900 m² - 100 m² = 800 m².
Einen Schalter, mit dem automatisch alle Flächen/Massen positiv berechnet werden, gibt es nicht. Flächen werden in Abschnitte unterteilt, wenn ein Anfangspunkt und ein Endpunkt auf der gleichen Koordinate haben (in der Grafik die Punkte 1 und 5 sowie 6 und 10). Die Drehrichtung einzelner Abschnitte kann geändert werden.
