Punkte und Bruchkanten einrechnen
Mit Punkte und Bruchkanten einrechnen binden Sie nachträglich Punkte und (Poly-)Linien als Bruchkanten oder Formlinien in das gerechnete DGM ein.
Mehrere Objekte können zum Einrechnen selektiert werden.
Ein DGM kann auch Bereiche inaktiver Dreiecke beinhalten z. B. vor allem außerhalb des der Dreiecke des "aktiven Bereichs". Im Bereich dieser inaktiven Dreiecke wird ein Punktobjekten/Linien/Bruchkanten auch eingerechnet. Im Standardfall ist aber das Ergebnis dieser Einrechnung nicht sichtbar, weil die inaktiven Dreiecke ausgeblendet sind. Wenn also in diesem Bereich Objekte eingerechnet werden sollen, ist es zweckmäßig, vorher die inaktiven Dreiecke (DGM-Manager) einzuschalten.
Sind die Änderungen noch nicht eingerechnet, werden die Zeilen mit
markiert.
Sind die Änderungen ins DGM integriert, werden die Zeilen mit
markiert.

Beispiele
Beispiele für unterschiedliche Datenkonstellation im „inaktiven“ Bereich des DGM:
Linie ohne Höheninformationen
DGM-Höhe soll zugewiesen werden, vorhandene Höhe beibehalten wirkt sich bei 0-Höhen nicht aus.
Ergebnis:
Die Linie wird nicht ins DGM eingerechnet. Die Linie selbst hat keine Höhe. Höheninformation aus dem DGM werden nicht geliefert, denn die einzurechnende Linie liegt komplett im Bereich der inaktiven Dreiecke. Wäre ein Punkt der Linie im Bereich der aktive Dreiecke, würde dieser Punkt Bestandteil des DGM werden.
Linie mit Höhe
Ergebnis:
Linie wird DGM mit deren Originalhöhen ins DGM eingerechnet. Allerdings ändert sich nichts daran, dass die neuen Dreiecke inaktiv sind.
Diese können dann im DGM-Klassifizierung in „aktive Dreiecke“ umgewandelt werden.
Obere Werkzeugleiste
Stellt verschiedene Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung:
Punkte/Linien
wählen- Ermöglicht die Selektion der gewünschten Objekte in der Zeichnung.
Selektierte Daten entfernen- Löscht die aktuelle Datenzeile aus der Bearbeitung.Anmerkung:Die Daten im CAD-System werden nicht gelöscht.
Alle Daten
entfernen- Leert die ganze Liste.Anmerkung:Die Daten im CAD-System werden nicht gelöscht.
Zu verwendende Höhen
Legt die geodätische Höhe der aktuellen Punkte/Linien fest.
DGM-Höhe zuweisen rechnet die jeweils aktuelle Höhe ein.
Offset berechnet zur Höhe aus dem aktuellen DGM eine vertikale Verschiebung.
Feste Höhe zuweisen übernimmt die eingegebene Höhe für alle Punkte aller Linien.
Vorhandene beibehalten schützt Punkte/Linien, die bereits eine Höheninformation besitzen, vor dem Überschreiben.
Die Höhen der selektierten Objekte werden ins DGM übernommen und das DGM geändert.
Wenn die Option deaktiviert ist, werden die Höhen aus dem DGM verwendet. Für die Behandlung der Linien (Bruchkante oder Formlinie) wird dann das unter eingestellte Vorgehen verwendet.
Optionen
Delaunayprüfung (Prüfung der Delaunay-Triangulation) sichert die optimale Verteilung der Dreiecke.
Linien einrechnen legt den Berechnungsmodus für Linien fest:
- Bruchkanten verwendet die aktuelle(n) Linie(n) als feste(s) Element(e) im DGM.
- Formlinien betrachtet eine Linie nach dem Einrechnen in die
Dreiecksvermaschung als einfache Dreieckskante.Anmerkung:Sie erhält nicht den Status einer Bruchkante. Damit können solche Dreieckskanten bearbeitet und auch umgeklappt werden.
Untere Werkzeugleiste
Stellt verschiedene Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung:
Daten in das DGM
einrechnen- Übernimmt die Änderungen ins aktuelle DGM.
Letzten DGM-Stand
wiederherstellen- Macht den letzten Löschvorgang ungeschehen.
DGM
speichern- Sichert den aktuellen Stand des DGM.
DGM speichern
unter- Sichert den aktuellen Stand des DGM unter einem neuen Namen.
