Einstellungen
Mit Einstellungen legen Sie die Parameter für die Folgeberechnungen fest.
- Punktnamen automatisch vergeben oder aktuelles Punktnamenschema verwenden
- Fachbedeutung für Punkte
- Fachbedeutung für Linien
- Art der Verbindung: gerade oder interpoliert
- Winkel für Punktsymbole festlegen: Achsrichtung
- Optionaler Zuschlag in Gon
- Punkte mit Höhe (aus der Bahnbauberechnung oder aus dem DGM) versehen
- Kleinpunktberechnung für spätere Neuberechnungen speichern
Werden die Einstellung beim Verlassen mit OK bestätigt, wird kein Rechnen des Datensatzes veranlasst, um ungewollte automatische Änderungen in der Zeichnung zu vermeiden.
Punktnamen
Legt das Vorgehen bei der Punktnamenvergabe fest.
Automatisch vergeben beschriftet entstehende Kleinpunkte nach folgendem Schema:
Achsnummer+Station+Typ: nnnnssssssdddt mit
nnnn…Achsnummer, vierstellig
ssssss…Vorkommastellen (Dezimalstellen vor dem Trennzeichen) Station, sechsstellig
ddd…Nachkommastellen (Dezimalstellen hinter dem Trennzeichen) Station, dreistellig
t…Typ, einstellig; 1 entspricht auf der Achse, 2 entspricht rechts der Achse oder 3 entspricht links der Achse.
Gemäß Punktnamenschema verwendet die benutzerspezifischen Einstellungen.
Das aktuelle Punktnamenschema wird im >
Punktnamenschema bearbeiten festgelegt.
Punkte auf Achse/Parallele
Legt die Einstellungen für Punkte direkt auf der Achse/Parallele fest.
Punktattribute
Legt die Parameter der Punktattribute fest:
- Fachbedeutung
Den einzelnen Punkten kann eine Fachbedeutung zur Speicherung zugeordnet werden. Darin sind die Layerbelegung und die fachliche Darstellung festgelegt.
Anmerkung:Wurde die Option Fachbedeutung gewählt, ohne eine spezielle Fachbedeutung auszuwählen und wenn gleichzeitig die Parameter aktiv sind, wird die voreingestellte Fachbedeutung aus dem Control Center verwendet.Abbildung 2. Zusammenspiel Fachbedeutungen und Control Center
- Punktfachbedeutung wird übernommen
- Linienfachbedeutung wird übernommen
Änderungen der Punktfachbedeutung werden sofort übernommen.
- Symbolwinkel
Legt die Orientierung des Symbols fest.
Standardmäßig wird das Symbol in Nordrichtung dargestellt.
Anmerkung:Änderungen werden sofort übernommen.Die Ausrichtung des Symbols entlang der Achse kann ebenfalls mitgegeben werden.
- Punkthöhe (Z-Koordinate)
In einem Auswahlfeld werden die je nach Programmzustand (DGM geladen oder nicht) möglichen Fälle aufgelistet.
Damit ist sofort ersichtlich, ob die Höhe aus DGM oder aus der Berechnung im Bahnbau bestimmt oder ob keine Höhe berechnet wird.
Abbildung 3. Punkthöhe aus Bahnbauberechnung, DGM oder keine Höhe
Die Punkthöhe kann aus der Hauptgradiente oder aus dem geladenen DGM ermittelt werden.
Höhe aus DGM übernimmt die DGM-Höhe für alle Kleinpunkte im Datensatz.
Es kann also notwendig sein, mehrere Datensätze mit Kleinpunkten anzulegen, wenn z. B. in Achslage die Gradientenhöhe und seitlich die DGM-Höhe gewünscht wird.
Höhe aus Bahnbau übernimmt die Höhe aus der Bahnberechnung. Die Höhe der Schienenoberkante z. B. Hebewerte in Gleisscheren und nicht die Gradientenhöhe hat Vorrang. Die Ermittlung der Höhe aus der Gradiente erfolgt nur für Punkte auf der Achse (seitlicher Abstand 0).
Anmerkung:Bei der Ermittlung der Höhe aus DGM wird eine evtl. vorher ermittelte Höhe aus der Bahnberechnung überschrieben.
Als Linie
Legt die Gestaltung der aus den Punkten berechneten Linie fest.
- Linienattribute
Die Berechnungsvarianten bei Kleinpunkten Achskleinpunkte, Parallele mit konstanter Sehnenlänge und Parallele mit konstanter Bogenlänge ermöglichen zusätzlich die Speicherung der berechneten Punkten als Linie. Für diese kann eine Fachbedeutung definiert werden.
- Verbindungsart
Legt die Berechnung der Verbindung zwischen den Punkten fest.
Zur Nachberechnung speichern
Speichert den aktuellen Folgeberechnungsdatensatz in die Datei AKG_AXDB.AXS. Damit bleibt der Eintrag im Achsmanager auch nach dem Schließen des Lageplans erhalten und die Berechnung kann erneut durchgeführt werden.
Bei deaktivierter Option wird der Folgeberechnungsdatensatz nicht gespeichert. Beim Schließen des Programms geht der Folgeberechnungsdatensatz verloren. Nur die entstandenen Punkte im Lageplan bleiben erhalten.
