Achsen

Mit Achsen legen Sie die Achsen für die Erzeugung der Querprofile fest.

Berechnungsart

Im oberen Teil des Dialogfelds wird die Art der Berechnung festgelegt. Eine Skizze unterstützt bei der Auswahl der Berechnung.

Eine Randachse (Abbieger) begrenzt die Berechnung auf eine Seite (Fahrtrichtung) der Hauptachse.

Zwei Randachsen (Einmündung) bezieht beide Seiten (Fahrtrichtungen) in die Berechnung ein.

Anmerkung:
Der Wizard ist zweigeteilt, wenn der Fall 2 Randachsen (Einmündung) gewählt wurde (für jede der beiden Randachsen getrennt).

Übergeordnete Achse bietet die Möglichkeit, die Berechnung zusätzlich zu begrenzen. Dabei werden die Profile bis zur festgelegten Spur der übergeordneten Achse berechnet. Dadurch wird die Deckenhöhe dieser Fahrbahn nicht durch die Hauptachse beeinflusst.

Im Modus Knick auf Hauptachse ist zusätzlich eine Höhenbestimmung notwendig.

Durch Eingabe der Achsnummer und der Deckenbuchspur, an der die korrespondierenden Querprofile im Einmündungsbereich enden sollen, kann den zugehörigen Punkten der Randachse eine Höhe über das Deckenbuch zugewiesen werden. Hierdurch ist bei einem großen Bereich der Einmündung die Festlegung und Berechnung des Höhenzusammenhangs zwischen den Achsen möglich.

Achsen

Je nach Einstellung wird die erforderliche Anzahl von Achsen angezeigt. Die gewünschte Achse kann direkt eingegeben sowie aus der Achsliste oder aus der Grafik ausgewählt werden.

Solange nicht alle Achsen ausgewählt sind, wird dies im unteren Teil des Dialogfelds durch eine Warnung angezeigt.

Die Hauptachse definiert den Stationsbereich der Berechnung.

Anmerkung:
Die Berechnung mit übergeordneter Achse erfordert die zusätzliche Angabe einer Deckenbuchspur dieser Achse.

Mithilfe der Randachse bildet die Berechnung Knickpunkte, die sich aus der Lotung von der Hauptachse und der Randachse ergeben.

Anmerkung:
Die Randachsen werden in der Grafik angeschrieben.
Abbildung 1. Anzeige in der Grafik

Die 2. Randachse ermöglicht im Fall der Einmündung die zusätzliche Bestimmung der Profile auf der „anderen Seite” der Hauptachse.

Sobald durch die Auswahl der Achsen eine Berechnung möglich ist, wird eine Vorschau mit Standardwerten angezeigt.

Der Standard für die erste Variante ist folgendermaßen definiert:

Die Stationierung beginnt (wenn möglich) bei dem Punkt, der sich aus der Lotung des Anfangspunkts der Randachse auf die Hauptachse ergibt. Die Stationierung endet beim geloteten Endpunkt der Randachse. Die Stationswerte werden (bei anderer geometrischer Lage) ggf. getauscht. Das Stationsintervall beträgt 5 m.

Der Profilknick liegt auf der Randachse. Das Profil wird 5 m nach außen verlängert.

Übergeordnete Achse legt die Achse fest, an der die Berechnung endet.

Durch Eingabe der Achsnummer und der Deckenbuchspur, an der die korrespondierenden Querprofile im Einmündungsbereich enden sollen, kann den zugehörigen Punkten der Randachse eine Höhe über das Deckenbuch zugewiesen werden. Hierdurch ist bei einem großen Bereich der Einmündung die Festlegung und Berechnung des Höhenzusammenhangs zwischen den Achsen möglich.

Abbildung 2. Übergeordnete Achse im Einmündungsbereich
  1. Übergeordnete Achse
  2. Deckenbuchspur der übergeordneten Achse
  3. Hauptachse; annähernd rechtwinklig zur übergeordneten Achse
  4. Die beiden Randachsen links und rechts der Hauptachse
  5. Die Mehrzahl der korrespondierenden Querprofile (hier rot) beginnt an der Hauptachse und trifft die Randachsen rechtwinklig. Im Zwei-Randachsen-Fall stimmen jeweils die korrespondierenden Querprofile der beiden Randachsen in und an der Station der Hauptachse überein.
  6. In der Einstellung der übergeordneten Achse enden einige korrespondierende Querprofile an der eingestellten Deckenbuchspur dieser Achse. Die Höheninformation lässt sich dann nicht direkt aus der Hauptachse ableiten. Dort wird die Höhe aus dem Deckenbuch dieser ÜA als Höheninformation herangezogen. Dieser Unterschied wird in der Spalte Bemerkung der Liste angezeigt.

Näherungsstation Randachse

Bei bestimmten Achskonstellationen ist die eindeutige Berechnung der Querprofile nicht möglich. Durch die Angabe einer Näherungsstation wird die Berechnung unterstützt. Somit wird ein korrektes Ergebnis angezeigt.