Datenaufbereitung

Zur Massenberechnung werden verschiedene Daten benötigt:

  • Werte des Kurvenbands (DA 50)
  • Koordinaten der Begrenzungslinien (DA 66)

    Können geordnet werden nach

    • Aufsteigender KZ der Begrenzungslinie, innerhalb der KZ nach Stationen und nach steigenden y-Werten
    • Stationen, innerhalb der Stationen nach KZ der Begrenzungslinien und nach steigenden y-Werten

    Für jede Begrenzungslinie in einem Profil muss die Zeilennummer mit 01 beginnen:

    Beispiel

  • Kontrollwerte und Konstanten (DA 67)

    Plausibilitätskontrolle der eingegebenen Daten:

    • Kontrollwert KWX…Wahrscheinlich größter Profilabstand
    • Kontrollwert KWY…Wahrscheinlich größter Abstand zweier benachbarter Profilpunkte in y-Richtung
    • Kontrollwert KWZ…Wahrscheinlich größte Höhendifferenz benachbarter Profilpunkte
    • Kontrollwert KWF…Wahrscheinlich größter Inhalt einer Querschnittfläche
    • Additionswert KOAY…Konstanter Abstand einer Aufmaß-Achse von der Kurvenbandachse
    • Extrapolationswert KOEL…Einheitlicher Verlängerungswert für alle Begrenzungslinien

    Nur eine DA 67 darf verwendet werden.

    Anmerkung:
    Für neue DA 67 die Berechnungsabschnitte aufteilen.
  • Positionsangaben (DA 68)

    Für jede Position (OZ) muss für den festgelegten Stationsbereich (mit gleicher Zuordnung der KZ) die Begrenzungslinie „oben” und „unten” sowie gegebenenfalls „links” und „rechts” angegeben werden.

    Für jede OZ kann eine Vorgabemasse (Ergebnis vorangegangener Massenberechnungen) angegeben werden. Damit wird die manuelle Summenermittlung überflüssig.

    Anmerkung:
    Negatives Vorzeichen für Abzugsmassen beachten.

Notwendige Begrenzungen

oben und unten bestimmt durch

  • Eine KZ, bei Koppelung zwei KZ und ggf. Differenzhöhe dz zu KZ 1 oder
  • Absolute Höhe Optional links und rechts bestimmt durch
    • Je eine KZ, ggf. mit Differenzhöhe dz oder
    • Absoluter Achsabstand y

Reihenfolge der Schnittpunktbestimmung

Als maßgebende Schnittpunkte werden jeweils die ersten gefundenen Schnittpunkte innerhalb eines Profilausschnitts verwendet.

  1. Begrenzungslinien oben und unten ohne seitliche Begrenzung rechts und links. Die Schnittpunkte der oberen mit der unteren Begrenzung werden bestimmt (jeweils mit Verlängerung KOEL).
  2. Bei angegebenen seitlichen Begrenzungslinien:
    1. Die Schnittpunkte der seitlichen Begrenzungen mit oben und unten (jeweils mit Verlängerung KOEL) werden bestimmt. Punkte der oberen bzw. unteren Begrenzung links des Schnittpunktes mit der linken Begrenzung werden durch die Punkte der linken Begrenzung bis zum Schnittpunkt ersetzt.

      Entsprechendes gilt für den Schnittpunkt mit der rechten Begrenzung.

    2. Ist kein Schnittpunkt mit seitlichen Begrenzungslinien vorhanden:

      Die Schnittpunkte zwischen oberer und unterer Begrenzungslinie werden gesucht (jeweils mit Verlängerung KOEL).

      Abbildung 1. Fehlende Schnitte mit seitlichen Linien
      Anmerkung:
      Dieses Vorgehen verursacht in der Regel zu große Flächen. Daher wird die Profilfläche bei der Prüfrechnung auf Null gesetzt.
    3. Mehrere Schnitte mit seitlichen Linien:
      • Für die Berechnung wird auf der linken Seite der erste,
      • auf der rechten Seite der letzte Schnittpunkt verwendet.
Anmerkung:
Zum Aufbau der Zeilen siehe Datenarten REB.