Einstellungen

Mit Einstellungen legen Sie die Parameter für die Folgeberechnungen fest.

Anmerkung:
Die Zusammensetzung der einstellbaren Parameter ändert sich je nach gewählter Folgeberechnung.
Abbildung 1. Dialogfeld „Einstellungen der Parameter”
  1. Punktnamen automatisch vergeben oder aktuelles Punktnamenschema verwenden
  2. Fachbedeutung für Punkte
  3. Fachbedeutung für Linien
  4. Art der Verbindung: gerade oder interpoliert
  5. Winkel für Punktsymbole festlegen: Achsrichtung
  6. Optionaler Zuschlag in Gon
  7. Punkte mit Höhe (aus der Gradiente der Achse oder aus dem DGM) versehen
  8. Kleinpunktberechnung für spätere Neuberechnungen speichern

Werden die Einstellung beim Verlassen mit OK bestätigt, wird kein Rechnen des Datensatzes veranlasst, um ungewollte automatische Änderungen in der Zeichnung zu vermeiden.

Anmerkung:
Nach einer Änderung der Parameter muss die Folgeberechnung neu berechnet werden, um die Einstellung zu übernehmen (Ausnahmen sind Punktfachbedeutung und Symbolwinkel).

Punktnamen

Legt das Vorgehen bei der Punktnamenvergabe fest.

Automatisch vergeben beschriftet entstehende Kleinpunkte nach folgendem Schema:

Achsnummer+Station+Typ: nnnnssssssdddt mit

nnnn…Achsnummer, vierstellig

ssssss…Vorkommastellen (Dezimalstellen vor dem Trennzeichen) Station, sechsstellig

ddd…Nachkommastellen (Dezimalstellen hinter dem Trennzeichen) Station, dreistellig

t…Typ, einstellig; 1 entspricht auf der Achse, 2 entspricht rechts der Achse oder 3 entspricht links der Achse.

Gemäß Punktnamenschema verwendet die benutzerspezifischen Einstellungen.

Das aktuelle Punktnamenschema wird im Control Center > Punktnamen > Punktnamenschema bearbeiten festgelegt.

Punkte auf Achse/Parallele

Legt die Einstellungen für Punkte direkt auf der Achse/Parallele fest.

Punktattribute

Legt die Parameter der Punktattribute fest:

  • Fachbedeutung

    Den einzelnen Punkten kann eine Fachbedeutung zur Speicherung zugeordnet werden. Darin sind die Layerbelegung und die fachliche Darstellung festgelegt.

    Anmerkung:
    Wurde die Option Fachbedeutung gewählt, ohne eine spezielle Fachbedeutung auszuwählen und wenn gleichzeitig die Parameter aktiv sind, wird die voreingestellte Fachbedeutung aus dem Control Center verwendet.
    Abbildung 2. Zusammenspiel Fachbedeutungen und Control Center
    1. Punktfachbedeutung wird übernommen
    2. Linienfachbedeutung wird übernommen

    Änderungen der Punktfachbedeutung werden sofort übernommen.

  • Symbolwinkel

    Legt die Orientierung des Symbols fest.

    Standardmäßig wird das Symbol in Nordrichtung dargestellt.

    Anmerkung:
    Änderungen werden sofort übernommen.

    Die Ausrichtung des Symbols entlang der Achse kann ebenfalls mitgegeben werden.

  • Punkthöhe (Z-Koordinate)

    In einem Auswahlfeld werden die je nach Programmzustand (DGM geladen oder nicht) möglichen Fälle aufgelistet.

    Damit ist sofort ersichtlich, ob die Höhe aus DGM oder aus der Hauptgradiente der Achse bestimmt oder ob keine Höhe berechnet wird.

    Abbildung 3. Punkthöhe aus Gradiente, DGM oder keine Höhe

    Die Punkthöhe kann aus der Hauptgradiente oder aus dem geladenen DGM ermittelt werden.

    Höhe aus Gradiente übernimmt die Gradientenhöhe nur für Kleinpunkte in Achslage verwendet. Seitliche Kleinpunkte erhalten dabei keine Punkthöhe.

    Höhe aus DGM übernimmt die DGM-Höhe für alle Kleinpunkte im Datensatz.

    Es kann also notwendig sein, mehrere Datensätze mit Kleinpunkten anzulegen, wenn z. B. in Achslage die Gradientenhöhe und seitlich die DGM-Höhe gewünscht wird.

Als Linie

Legt die Gestaltung der aus den Punkten berechneten Linie fest.

  • Linienattribute

    Die Berechnungsvarianten bei Kleinpunkten Achskleinpunkte, Parallele mit konstanter Sehnenlänge und Parallele mit konstanter Bogenlänge ermöglichen zusätzlich die Speicherung der berechneten Punkten als Linie. Für diese kann eine Fachbedeutung definiert werden.

  • Verbindungsart

    Legt die Berechnung der Verbindung zwischen den Punkten fest.

Im Modus Stationstabelle kann keine Linienverbindung erzeugt werden, da eine unsortierte Reihenfolge der Punkte/Stationen zu Überschneidungen innerhalb der Linie führen kann.

Zur Nachberechnung speichern

Speichert den aktuellen Folgeberechnungsdatensatz in die Datei AKG_AXDB.AXS. Damit bleibt der Eintrag im Achsmanager auch nach dem Schließen des Lageplans erhalten und die Berechnung kann erneut durchgeführt werden.

Bei deaktivierter Option wird der Folgeberechnungsdatensatz nicht gespeichert. Beim Schließen des Programms geht der Folgeberechnungsdatensatz verloren. Nur die entstandenen Punkte im Lageplan bleiben erhalten.