Detaildaten Schächte

Detaildaten Schächte legt viele Werte der aktuell markierten Schächte fest.

In den Detaildaten werden die viele Angaben des einzelnen Schachts direkt im Kanalmanager angezeigt.

Weitere Werte können an folgenden Stellen festgelegt werden:

  • In der Übersicht des einzelnen Schachts direkt im Kanalmanager. Das Umschalten zwischen der Übersicht und den Detaildaten erfolgt im Kanalmanager > Untere Werkzeugleiste > Übersicht/Detaildaten.
    Anmerkung: Die Übersicht kann nur in der Einzelselektion angezeigt werden.
  • In den Einstellungen > Schächte.
  • Vor der ersten Definition der Stränge wird das Dialogfeld Voreinstellung Haltungen und Schächte Konstruktion angezeigt, in dem allgemeine Einstellungen vorgenommen werden.

    Bei weiteren Definitionen wird das Dialogfeld im Definitionsmodus in der Werkzeugleiste > Weitere Schaltflächen > Voreinstellung Konstruktion erreicht.

Ausgegraute Zeilen können nicht bearbeitet werden.

Mit dem Eintrag *VARIIERT* wird angezeigt, dass die markierten Objekte unterschiedliche Werte für das betreffende Attribut besitzen.

Abbildung 1. Schachtaufbau
  1. Schachtabdeckung
  2. Ausgleichsring
  3. Schachtoberteil (Auflagering) evtl. mit Siebeinsatz
  4. Schachthals (Konus)
  5. Schachtring
  6. Fußauflagering
  7. Schachtübergangsplatte (bei eckigem Schachtunterteil)
  8. Steighilfen
  9. Schachtunterteil
  10. Gerinne mit Muffen
  11. Schachtsohle
  12. Rohrwand
  13. Boden(platte)/Sohlplatte

Werkzeugleiste

Stellt Funktionen zur Bearbeitung des im Baum markierten Schachts bereit:

Speichern
Sichert das aktuell selektierte Kanalobjekt mit allen zugehörigen Unterobjekten in der Kanaldatenbank (z. B. Haltungen und Schächte bei Strängen).
Zustand wiederherstellen
Stellt die Datenbank auf den letzten gespeicherten Zustand zurück. Alle danach vorgenommenen Änderungen werden verworfen.
Löschen
Entfernt den aktuell im Baum markierten Schacht:
  • Schacht löschen entfernt den Schacht aus der Datenbank nach einer Sicherheitsabfrage. Die nachfolgende Haltung wird ebenfalls gelöscht. Die vorhergehende Haltung wird direkt an den nachfolgende Schacht angeschlossen.
  • Schacht aus Strang lösen entfernt den Schacht und die beiden angrenzenden Haltungen aus dem Strang nach einer Sicherheitsabfrage. Der Schacht und die Haltungen bleiben erhalten und können später anderen Strängen zugeordnet werden.
Schachtsohle anpassen
Gleicht die geodätische Höhe der Schachtsohle an die geodätische Höhe der tiefsten angeschlossenen Rohrsohle an. Die Schachtunterteilhöhe wird entsprechend geändert.
Alle aktuell markierte Schächte werden angepasst. Die Änderungen werden direkt in der Datenbank gespeichert.
Anmerkung: Die Funktion bezieht sich immer auf die Selektion im Baum oben.

Wenn mehrere Schächte markiert sind, erfolgt eine Sicherheitsabfrage.

VORSICHT: Die Funktion kann nicht rückgängig gemacht werden.
Schachtunterteilhöhe anpassen
Berechnet die Schachtunterteilhöhe zwischen Deckelhöhe und Sohlhöhe.
Zusätzliche Bestandteile wie z. B. Koni oder Schachtringe verringern die Schachtunterteilhöhe.
Alle aktuell markierte Schächte werden angepasst. Die Änderungen werden direkt in der Datenbank gespeichert.
Sind die vorhandenen Daten unvollständig (z. B. nach ISYBAU-Import fehlen Angaben zu Form und Maße der Schächte), können diese manuell nachgetragen werden. Damit enden die Haltungen im Schachtmittelpunkt. Mit der Funktion können die Anbindepunkte der Haltungen korrigiert werden, sofern z. B. Schachtunterteilform und Schachtunterteillänge definiert sind.
Anmerkung: Die Funktion bezieht sich immer auf die Selektion im Baum oben.
Berechnung
Bei der Konstruktion des Schachts ist die Unterteilhöhe der variable Wert, da das Unterteil gefertigt wird. Die anderen Bestandteile haben feste Maße, und damit ergibt sich die Unterteilhöhe aus der Differenz zwischen Deckelhöhe und Schachtsohle abzüglich der Summe der festen Bestandteile wie Konus und Schachtdeckel.
Die Berechnung läuft wie folgt ab:
  1. Die Differenz aus Deckelhöhe und Schachtsohle wird ermittelt. Das Ergebnis ist der Ausgangswert für die Berechnung.
  2. Die Deckelstärke wird abgezogen.
  3. Die Bauhöhe der Abdeckplatte wird abgezogen.
  4. Die Bauhöhe des Konus wird abgezogen.
  5. Die Bauhöhe der Übergangsplatte wird abgezogen.
  6. Die Bauhöhe der Schachtringe wird abgezogen.
  7. Der verbleibende Wert bildet die Schachtunterteilhöhe.
Rohranschlusskoordinaten anpassen
Aktualisiert die tatsächlichen Anbindepunkte der angeschlossenen Rohre/Haltungen am Schachtrand.
Alle aktuell markierte Schächte werden angepasst.
Dazu werden die tatsächlichen Anbindepunkte der Rohre/Haltungen am Schachtrand abhängig von der Geometrie des Schachts neu berechnet. Dies kann notwendig sein, wenn diese Rohranschlusskoordinaten manuell vorher verändert wurden (z. B. wegen eines Sonderbauwerks).
Deckelkoordinaten anpassen
Ermittelt die Koordinaten der Deckelmittelpunkte der Schächte aus dem Eintrittswinkel der angeschlossenen Haltungen, dem Schachtunterteildurchmesser und dem Deckeldurchmesser und übernimmt die neuen Koordinaten.
Anmerkung: Die Funktion bezieht sich immer auf die Selektion im Baum oben. Alle aktuell markierten Stränge bzw. Schächte werden angepasst.
Neu erfasste Schächte werden immer mit einem Konus und exzentrischem Deckel versehen. Bei Schächten im Strang werden die Deckel auf die Winkelhalbierende zwischen den Haltungsanschlüssen verschoben. Anfangsschacht und Endschacht werden gegenüber den Anschlüssen gesetzt.
Wird der Schachtdurchmesser nachträglich geändert, bleibt die Deckelkoordinate unverändert und Unterteil und Oberteile des Schachts sitzen versetzt aufeinander. Die Funktion verschiebt die Oberteil so, dass sie auf die Unterteile passen. Die Deckeldrehung wird beibehalten.
Abbildung 2. Deckelausrichtung auf Winkelhalbierende
Diese Funktion geht nur für rund Schächte. Bei komplizierten Bauwerken mit rechteckigen Schachtteilen ist die Funktion gesperrt. Sie geht nur für runde Standardschächte.
Anmerkung: Bei der Selektion eines Strangs wirkt die Funktion auf alle Schächte im Strang.
Unter Beibehaltung des Schachtwinkels wird die Deckelkoordinate angepasst.
Wird vorher der Winkel geändert, dann kann man den Deckel an der Schachtwand drehen:
Höhe aus DGM
Berechnet die geodätische Höhe am Punkt aus dem aktuell geladenen DGM. Der Name des aktuell geladenen DGM wird im Tooltipp angezeigt.
Mit Multiselektion kann so für mehrere Schächte gleichzeitig die Höhe angepasst werden. Dafür eignet sich die Baumansicht Schächte (obere Werkzeugleiste).

Auswahl Kanalobjekte

Anzahl, Bezeichnung zeigt die Menge und Namen der aktuell markierten Schächte an.

Darstellung

Darstellung legt die Gestaltung der Schächte und deren Beschriftung in der Grafik fest. Vordefiniert sind:

  • Schacht detailliert…zeigt die tatsächliche Form und die Wandstärke maßstäblich an (über Einstellung Allgemein > Detailliert darstellen > Ja).
  • Symbol Deckel eckig
  • Symbol Deckel rund
  • Symbol Deckelform unbekannt
  • Symbol Kanalpunkt
  • Symbol Schacht eckig
  • Symbol Schacht rund
  • Symbol Sonderschacht
  • Symbol Zulauf/Ablauf
Anmerkung: Größe und Drehung des Symbols wird mit den Einstellungen Darstellung > Skalierungsfaktor und Allgemein > Winkel gesteuert.

Die Festlegung erfolgt im Dialogfeld Einstellungen > Registerkarte Schächte.

Skalierungsfaktor (Symboldarstellung) legt die Größe des Schachtsymbols in der Zeichnung fest.

Anmerkung: Der Skalierungsfaktor wirkt nur bei einer Darstellung, die ein Symbol aus dem Symbolkatalog verwendet.

Beschriftung

Legt die Art und Darstellung des Anschriebs fest.

Positionierung legt die Lage des Beschriftungsblocks relativ zum Fachobjekt fest:

  • Automatisch stellt die Beschriftung links oben dar.
  • links oben stellt die Beschriftung auf 350 gon dar.
  • rechts oben stellt die Beschriftung auf 50 gon dar.
  • rechts unten stellt die Beschriftung auf 150 gon dar.
  • links unten stellt die Beschriftung auf 250 gon dar.
  • Freie Positionierung ermöglicht das Verschieben mit den Werten X Versatz und Y Versatz.
Anmerkung: Die Lage der Beschriftung ergibt sich aus dem Zusammenwirken von Positionierung und Beschriftungsanker.
Abbildung 3. Zusammenspiel von Beschriftungsanker und Positionierung
  1. Beschriftungsanker
  2. Positionierung

X Versatz [m] legt die horizontale Verschiebung fest (Rechtswert/Easting). Positive Werte verschieben nach rechts, negative Werte nach links.

Y Versatz [m] legt die vertikale Verschiebung fest (Hochwert/Northing). Positive Werte verschieben in der Grafik nach oben, negative Werte nach unten.

Öffnen ermöglicht die Definition in der Grafik. Dazu kann die Werkzeugleiste Konstruktion rechts oben genutzt werden.

Anmerkung: Weitere Einstellungen öffnet das Dialogfeld Einstellungen > Zuläufe zur Definition weiterer Darstellungen.
Anmerkung: Neue Einstellungen werden erst nach dem Speichern in die Datenbank wirksam.

Beschriftungsanker legt die Lage des Anfassers innerhalb des Beschriftungsblocks fest.

  • Automatisch definiert den Punkt Mitte unten.
  • links unten definiert den Punkt auf 250 gon.
  • Mitte unten definiert den Punkt auf 200 gon.
  • rechts unten definiert den Punkt auf 150 gon.
  • Mitte rechts definiert den Punkt auf 100 gon.
  • rechts oben definiert den Punkt auf 50 gon.
  • links oben definiert den Punkt auf 350 gon.
  • Mitte links definiert den Punkt auf 300 gon.
  • Mittelpunkt
Anmerkung: Die Lage der Beschriftung ergibt sich aus dem Zusammenwirken von Positionierung und Beschriftungsanker.
Abbildung 4. Zusammenspiel von Beschriftungsanker und Positionierung
  1. Beschriftungsanker
  2. Positionierung

Drehwinkel manuell legt eine frei wählbare Drehung der Beschriftung fest.

  • Ja ermöglicht die Drehung des Anschriebs.
  • Nein schreibt den Anschrieb horizontal an.

Drehwinkel [gon] legt die gewünschte Drehung der Beschriftung fest.

Allgemein/Lage

Historische Bezeichnung zeigt veraltete Namen an.

Art legt die Kanalart fest:

  • Schmutzwasser
  • Regenwasser
  • Mischwasser
  • Sonstiges
  • Nicht geprüft

Typ legt den Schachttyp fest:

  • Ablaufschacht
  • Ablaufschacht mit Absperrvorrichtung
  • Abscheider
  • Absetzschacht
  • Absperrschacht
  • Auslaufendes Rohr
  • Fallrohr
  • Kontrollschacht
  • Prüfschacht
  • Sonstiger aufgemessener Punkt
  • Straßenablauf (Gully)
  • Versickerschacht

Status legt die derzeitige Nutzung fest. Der entsprechende Wert des ISYBAU-Austauschformats Abwasser ist in Klammern mit angegeben (ISYBAU K Position: KS1, 59):

  • außer Betrieb (3)
  • fiktiv (modelltechnische Gründe) (2)
  • geplant (1)
  • verdämmt/verfüllt (4)
  • vorhanden (1 in Betrieb)

Baujahr legt den Entstehungszeitpunkt des Bauwerks fest. (ISYBAU K Position: KS2, 67 - 70)

Lagestatus legt den Bearbeitungsstand fest:

  • Gemessen
  • Digitalisiert
  • Gerechnet
  • Nicht vorhanden
  • Unbekannt

Aufnahme legt das Datum der Erfassung fest.

Abdeckungsklasse legt die Qualität der Deckel fest.

Im ISYBAU-Austauschformat Abwasser Typ K (Kanalstammdaten) steht die Abdeckungsklasse in Record 2 im Format I(1) in der Spalte 17 (ISYBAU K Position: KS2, 17):

Die Tragfähigkeit der Konstruktion wird in verschiedene Klassen eingeteilt:

  • A 15…Tragfähigkeit von 1,5 kN entspricht einem Gewicht von 150 kg.
  • B 125…Tragfähigkeit von 12,5 kN entspricht einem Gewicht von 1250 kg.
  • C 250…Tragfähigkeit von 25 kN entspricht einem Gewicht von 2500 kg.
  • D 400…Tragfähigkeit von 40 kN entspricht einem Gewicht von 4000 kg.
  • E 600…Tragfähigkeit von 60 kN entspricht einem Gewicht von 6000 kg.
  • F 900…Tragfähigkeit von 90 kN entspricht einem Gewicht von 9000 kg.
  • Z…Sonstige/Unbekannt

Innenschutz legt die Gestaltung der Schachtinnenwand (mit Wert ISYBau-Austauschformat Abwasser ISYBAU K Position: KS3, 38 - 44) fest:

  • Anstrich oder Beschichtung
  • Anstrich oder Beschichtung im gesamten Innenraum (AIR)
  • Auskleidung mit Kanalklinkern
  • Auskleidung mit Kanalklinkern im Bereich der Sohle (KKIS)
  • Auskleidung mit Kanalklinkern im Bereich der Wandung (KKIW)
  • Auskleidung mit Kanalklinkern im gesamten Innenraum (KKIR)
  • Bitumenanstrich im Bereich der Sohle (AIBITS)
  • Bitumenanstrich im Bereich der Wandung (AIBITW)
  • Bitumenanstrich im gesamten Innenraum (AIBITR)
  • Kunstharz im Bereich der Sohle (AIKHS)
  • Kunstharz im Bereich der Wandung (AIKHW)
  • Kunstharz im gesamten Innenraum (AIKHR)
  • Zementmörtelauskleidung
  • Zementmörtelauskleidung im Bereich der Sohle (ZMS)
  • Zementmörtelauskleidung im Bereich der Wandung (ZMW)
  • Zementmörtelauskleidung im gesamten Innenraum (ZMR)

Steigeisen legt die Art der Steighilfen an der Schachtwand fest (mit Wert ISYBau-Austauschformat Abwasser ISYBAU K Position: KS3, 35):

  • einläufig (ohne Unterbrechung (in einem Lauf)) (1 einläufiger Steigeisengang)
  • Leiter (3)
  • nicht vorhanden (5)
  • Steigkästen (in der Wand eingelassen, nach vorne offen) (4)
  • zweiläufig (2 zweiläufig Steigeisengang)

Aufstiegshilfe legt fest, ob Einstiegshilfen (z. B. Sicherheitssteigeisen oder Steigbügel) eingebaut sind. (ISYBAU K Position: KS3, 36)

Wandstärke [mm] legt die Dicke der Schachtwände fest.

Bemerkung legt einen Freitext zur beliebigen Verwendung fest.

(ISYBAU K Position: KS2, 71 - 80)

Bemerkungen zur Lage legt einen Freitext zur näheren Beschreibung fest.

(ISYBAU K Position: KS1, 61 - 80)

Lagegenauigkeit legt den Ursprung der Koordinaten (Lagegenauigkeitsstufe) fest. Der entsprechende Wert des ISYBAU-Austauschformats Abwasser ist in Klammern mit angegeben (ISYBAU K Position: KS1, 47):

  • Digitalisiert nach “Baufachliche Richtlinien Vermessung” (6)
  • Kataster-Bildflug (4)
  • Lage grafisch durch Digitalisierung aus Plänen im Maßstab größer 1:2000 bestimmt (1)
  • Lage grafisch durch Digitalisierung aus Plänen im Maßstab kleiner 1:2000 bis 1:5000 bestimmt (2)
  • terrestrische Vermessung nach “Baufachliche Richtlinien Vermessung” (0)
  • terrestrische Vermessung ohne “Baufachliche Richtlinien Vermessung” (5)
  • Topografischer Bildflug (3)
  • Wenn keine der aufgeführten Quellen zutrifft (9)

Schachtmittelpunkt - East zeigt die Rechtswert-Koordinate des Punkts der vermessungstechnischen Aufnahme zur lagegetreuen Abbildung des Schachts an. Der Schachtmittelpunkt entspricht dem Flächenschwerpunkt des Schachtunterteils ohne Höhenbezug. (ISYBAU K Position: KS1, 25 - 35)

Öffnen ermöglicht die Definition in der Grafik. Dazu kann die Werkzeugleiste Konstruktion rechts oben genutzt werden.

Schachtmittelpunkt - North zeigt die Hochwert-Koordinate des Punkts der vermessungstechnischen Aufnahme zur lagegetreuen Abbildung des Schachts an. Der Schachtmittelpunkt entspricht dem Flächenschwerpunkt des Schachtunterteils ohne Höhenbezug. (ISYBAU K Position: KS1, 36 - 46)

Winkel legt den Drehwinkel der Symboldarstellung des Deckels in [gon] fest.

Anmerkung: Die Einstellung hat keinen Einfluss auf die Darstellung des Deckels Schacht detailliert.

Höhen

Legt die geodätischen Höhen (Deckelhöhe und Sohlhöhe) sowie die Bauhöhen (Schachthöhe) des Schachts fest.

Der Schacht wird erst in der Vorschau angezeigt, wenn Deckelhöhe und Sohlhöhe festgelegt sind. Die Schachthöhe wird automatisch ermittelt.

Deckelhöhe [m] legt die geodätische Höhe der Schachtoberkanten fest. (ISYBAU K Position: KS1, 49 - 56)

Anmerkung: Das Höhenbezugssystem wird unter Einstellungen > Globale Einstellungen > Allgemein > Bezugssystem festgelegt.

Höhengenauigkeit legt den Ursprung der Höhendaten (Höhengenauigkeitsstufe) fest. Der entsprechende Wert des ISYBAU-Austauschformats Abwasser ist in Klammern mit angegeben (ISYBAU K Position: KS1, 57):

  • Höhe aus Bestandsunterlagen entnommen (2)
  • Höhe durch Nivellement bestimmt nach “Baufachliche Richtlinien Vermessung” (0)
  • Höhe durch Nivellement bestimmt ohne “Baufachliche Richtlinien Vermessung” (6)
  • Höhe grafisch aus Höhenplan bestimmt (5 nur bei Deckelhöhe)
  • Höhe mit Messlatte von einer mit Nivellement bestimmten Deckelhöhe abgeleitet (nur bei Sohlhöhe) (3)
  • Höhe mit Messlatte von trigonometrisch bestimmter Deckelhöhe abgeleitet (nur bei Sohlhöhe) (4)
  • Höhe trigonometrisch bestimmt (1)
  • Wenn keine der aufgeführten Quellen zutrifft (9)

Deckelhöhe gesperrt schützt den Wert der geodätische Höhe der Deckeloberkante gegen Änderungen. Die Option wird automatisch gesetzt bei der Konstruktion in der Grafik, wenn die geodätische Höhe von einem Punkt übernommen wurde. Die Sperre wird im Baum des Kanalmanagers mit dem Symbol angezeigt.

Anmerkung: Die Werte Deckelhöhe, Schachthöhe und Sohlhöhe beeinflussen sich gegenseitig: Wenn zwei dieser Werte festgelegt werden, wird der dritte automatisch berechnet.

Schachthöhe legt die Bauhöhe der Schächte in Metern [m] fest (Innenhöhe). Die Einbindetiefe in die Erde ist die Außenhöhe, die auch das Fundament einschließt.

Die Schachthöhe umfasst folgende Elemente:
  • Die Bauhöhe des Deckels (Deckel/Lage > Höhe [mm]
  • Die Bauhöhe des Konus (Deckelübergang > Höhe [mm]
  • Die Schachtringe (Schachtringe > Schachtringe)
  • Die Übergangsplatte
  • Das Schachtunterteil (Schachtunterteil > Höhe [m])

Deckelhöhe, Schachthöhe und Sohlhöhe sind voneinander abhängige Größen. Mit der Änderung von Schachthöhe oder Sohlhöhe wird die jeweils andere angepasst. Die Deckelhöhe bleibt unverändert.

Anmerkung: Das Höhenbezugssystem wird unter Einstellungen > Globale Einstellungen > Allgemein > Bezugssystem festgelegt.

Sohlhöhe [m] legt die geodätische Höhe des Schachtbodens fest (tiefster möglicher Wasserstand) in Metern [m]. (ISYBAU K Position: KS2, 56 - 63)

Abbildung 5. Tooltip mit zusätzlichen Informationen zur Sohlhöhe
Anmerkung: Die Sohlhöhe korrespondiert mit der Schachthöhe und der Deckelhöhe.

Höhengenauigkeit legt den Ursprung der Höhendaten (Höhengenauigkeitsstufe) fest. Der entsprechende Wert des ISYBAU-Austauschformats Abwasser ist in Klammern mit angegeben (ISYBAU K Position: KS1, 57):

  • Höhe aus Bestandsunterlagen entnommen (2)
  • Höhe durch Nivellement bestimmt nach “Baufachliche Richtlinien Vermessung” (0)
  • Höhe durch Nivellement bestimmt ohne “Baufachliche Richtlinien Vermessung” (6)
  • Höhe grafisch aus Höhenplan bestimmt (5 nur bei Deckelhöhe)
  • Höhe mit Messlatte von einer mit Nivellement bestimmten Deckelhöhe abgeleitet (nur bei Sohlhöhe) (3)
  • Höhe mit Messlatte von trigonometrisch bestimmter Deckelhöhe abgeleitet (nur bei Sohlhöhe) (4)
  • Höhe trigonometrisch bestimmt (1)
  • Wenn keine der aufgeführten Quellen zutrifft (9)

Deckel/Lage

Form legt die Geometrie des Schachtdeckels fest. Der entsprechende Wert des ISYBAU-Austauschformats Abwasser ist in Klammern mit angegeben:

  • andere Form (Z)
  • quadratisch oder rechteckig (E)
  • rechteckig, verschraubt (EV)
  • rund (R)
  • rund, verschraubt (RV)

Die Geometrie wird nach dem Speichern in der Grafik dargestellt.

Anmerkung: Schachtringe und Schachtunterteil werden ebenfalls dargestellt.

Länge/Durchmesser [m] legt die lichte Weite der Schachtdeckel in Fließrichtung fest

Breite [m] legt die lichte Weite der Schachtdeckel quer zur Fließrichtung fest.

Anmerkung: Der Wert wird nur bei Deckeln benötigt, die nicht rund sind. Wenn keine Breite festgelegt ist, wird der Deckel nicht angezeigt.
Abbildung 6. Schachtdeckel, Schachtring und Schachtunterteil
  1. Schachtdeckel
  2. Schachtring
  3. Schachtunterteil

Höhe legt die Bauhöhe des Deckels fest.

Deckelmittelpunkt - East zeigt die Rechtswert-Koordinate des Punkts der vermessungstechnischen Aufnahme zur lagegetreuen Abbildung des Deckels an.

Öffnen ermöglicht die Definition in der Grafik. Dazu kann die Werkzeugleiste Konstruktion rechts oben genutzt werden.

Deckelmittelpunkt - North zeigt die Hochwert-Koordinate des Punkts der vermessungstechnischen Aufnahme zur lagegetreuen Abbildung des Deckels an.

Ausgleichsringe

Ausgleichsringe legt die Anzahl und Höhe der Verbindungselemente zwischen Abdeckplatte und Deckel fest.

Öffnen zeigt ein Dialogfeld zur Definition an.

Deckelübergang

Legt fest, ob zwischen dem Deckel und dem Schachtring ein separates Element angeordnet wird.

Übergang legt die Art des Übergangs fest:

  • Nicht vorhanden…ordnet keinen Übergang an.
  • Konus…ordnet einen konischen Übergang an.
  • Abdeckplatte…ordnet als Schachtabdeckung zusätzlich zum Deckel eine Platte an.
    Abbildung 7. Schachtabschluss mit Abdeckplatte
    1. Schacht
    2. Abdeckplatte
    3. Deckel

Höhe [mm] legt die Bauhöhe der Deckelübergänge fest.

Anmerkung: Der Durchmesser wird von den Schachtringen übernommen.

Material legt den Baustoff des Kanalobjekts fest (ISYBAU K Position: KS3, 25 - 28):

  • Asbestzement (AZ)
  • Beton (B)
  • Betonsegmente (BS)
  • duktiler Guss
  • Edelstahl (CNS)
  • Es sind unterschiedliche Werkstoffe vorhanden
  • Faserzement (FZ)
  • Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK)
  • Grauguss (Gusseisen mit Lamellengraphit) (GG)
  • Kunststoffmehrzweckrohr (KST)
  • Mauerwerk (MA)
  • Nicht identifizierter Kunststoff (KST)
  • Nicht identifizierter Werkstoff (W)
  • Nicht identifiziertes Eisen und Stahl (EIS)
  • Ortbeton (OB)
  • Pflaster (PFL)
  • Polyesterharz (PH)
  • Polyesterharzbeton (PHB)
  • Polyethylen (PE)
  • Polyethylen (HD = High Density) hoher Dichte (PEHD)
  • Polymerbeton (PC)
  • Polymermodifizierter Zementbeton (PCC)
  • Polypropylen (PP)
  • Polyvinylchlorid (PVC)
  • Polyvinylchlorid hart (PVCU)
  • Porosit (P)
  • Rasen (RAS)
  • Spannbeton (SPB)
  • Spritzbeton (SZB)
  • Stahl (ST)
  • Stahlbeton (SB)
  • Stahlfaserbeton (SFB)
  • Steinzeug (STZ)
  • Teilsickerrohr
  • Ton
  • unbefestigt, anstehender Boden (BOD)
  • ungeschlitztes Mehrzweckrohr
  • Vollsickerrohr
  • Ziegelwerk (ZG)

Schachtringe

Erlauben die individuelle Höhenanpassung der Schächte.

Form legt die Geometrie der Schachtringe fest (ISYBAU K Position: KS2, 28):

  • rund
  • eckig
  • oval
  • sonstige

Material legt den Baustoff des Kanalobjekts fest (ISYBAU K Position: KS3, 25 - 28):

  • Asbestzement (AZ)
  • Beton (B)
  • Betonsegmente (BS)
  • duktiler Guss
  • Edelstahl (CNS)
  • Es sind unterschiedliche Werkstoffe vorhanden
  • Faserzement (FZ)
  • Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK)
  • Grauguss (Gusseisen mit Lamellengraphit) (GG)
  • Kunststoffmehrzweckrohr (KST)
  • Mauerwerk (MA)
  • Nicht identifizierter Kunststoff (KST)
  • Nicht identifizierter Werkstoff (W)
  • Nicht identifiziertes Eisen und Stahl (EIS)
  • Ortbeton (OB)
  • Pflaster (PFL)
  • Polyesterharz (PH)
  • Polyesterharzbeton (PHB)
  • Polyethylen (PE)
  • Polyethylen (HD = High Density) hoher Dichte (PEHD)
  • Polymerbeton (PC)
  • Polymermodifizierter Zementbeton (PCC)
  • Polypropylen (PP)
  • Polyvinylchlorid (PVC)
  • Polyvinylchlorid hart (PVCU)
  • Porosit (P)
  • Rasen (RAS)
  • Spannbeton (SPB)
  • Spritzbeton (SZB)
  • Stahl (ST)
  • Stahlbeton (SB)
  • Stahlfaserbeton (SFB)
  • Steinzeug (STZ)
  • Teilsickerrohr
  • Ton
  • unbefestigt, anstehender Boden (BOD)
  • ungeschlitztes Mehrzweckrohr
  • Vollsickerrohr
  • Ziegelwerk (ZG)

Länge/Durchmesser [m] legt die lichte Weite der Schachtringe in Fließrichtung fest.

Breite [m] legt die lichte Weite der Schachtringe quer zur Fließrichtung fest.

Anmerkung: Der Wert wird nur bei Schachtringen benötigt, die nicht rund sind. Wenn keine Breite festgelegt ist, werden die Schachtringe nicht angezeigt.
Abbildung 8. Schachtring, Schachtunterteil und Schachtdeckel
  1. Schachtring
  2. Schachtunterteil
  3. Schachtdeckel

Die Geometrie wird nach dem Speichern in der Grafik dargestellt.

Anmerkung: Schachtdeckel und Schachtunterteil werden ebenfalls dargestellt.

Schachtringe legt die Anzahl und Bauhöhen der Schachtringe fest.

Öffnen zeigt ein Dialogfeld zur Definition an.

Übergangsplatte

Ermöglicht die Anpassung der Form des Schachts an das Schachtunterteil.

Vorhanden legt die Anordnung einer Übergangsplatte fest. (ISYBAU K Position: KS3, 46)

Höhe legt die Bauhöhe der Übergangsplatte fest.

Anmerkung: Der Durchmesser wird von den Schachtringen übernommen.

Schachtunterteil

Legt die Gestaltung des unteren Schachtabschnitts fest.

Anmerkung: Soll kein Schachtunterteil definiert werden, muss die Bodenstärke 0,0 eingegeben werden.
Abbildung 9. Schachtunterteil
  1. Bauhöhe
  2. Bodenstärke
Anmerkung: Schachtdeckel und Schachtringe werden ebenfalls dargestellt.

Form legt die Geometrie der Unterteile fest (ISYBAU K Position: KS2, 40):

  • eckig
  • ohne Schachtunterteil
  • oval
  • polygonal
    Anmerkung: Der Umring kann im Dialogfeld Schachtunterteil - Umring bearbeitet werden.
  • rund

Material legt den Baustoff des Kanalobjekts fest (ISYBAU K Position: KS3, 25 - 28):

  • Asbestzement (AZ)
  • Beton (B)
  • Betonsegmente (BS)
  • duktiler Guss
  • Edelstahl (CNS)
  • Es sind unterschiedliche Werkstoffe vorhanden
  • Faserzement (FZ)
  • Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK)
  • Grauguss (Gusseisen mit Lamellengraphit) (GG)
  • Kunststoffmehrzweckrohr (KST)
  • Mauerwerk (MA)
  • Nicht identifizierter Kunststoff (KST)
  • Nicht identifizierter Werkstoff (W)
  • Nicht identifiziertes Eisen und Stahl (EIS)
  • Ortbeton (OB)
  • Pflaster (PFL)
  • Polyesterharz (PH)
  • Polyesterharzbeton (PHB)
  • Polyethylen (PE)
  • Polyethylen (HD = High Density) hoher Dichte (PEHD)
  • Polymerbeton (PC)
  • Polymermodifizierter Zementbeton (PCC)
  • Polypropylen (PP)
  • Polyvinylchlorid (PVC)
  • Polyvinylchlorid hart (PVCU)
  • Porosit (P)
  • Rasen (RAS)
  • Spannbeton (SPB)
  • Spritzbeton (SZB)
  • Stahl (ST)
  • Stahlbeton (SB)
  • Stahlfaserbeton (SFB)
  • Steinzeug (STZ)
  • Teilsickerrohr
  • Ton
  • unbefestigt, anstehender Boden (BOD)
  • ungeschlitztes Mehrzweckrohr
  • Vollsickerrohr
  • Ziegelwerk (ZG)

Länge/Durchmesser [m] legt die lichte Weite des Schachtunterteils in Fließrichtung fest. (ISYBAU K Position: KS2, 41 - 45)

Die Geometrie wird nach dem Speichern in der Grafik dargestellt. Schachtdeckel und Schachtringe werden ebenfalls dargestellt.

Abbildung 10. Schachtunterteil, Schachtring und Schachtdeckel
  1. Schachtunterteil
  2. Schachtring
  3. Schachtdeckel

Breite [m] legt die lichte Weite der Unterteile quer zur Fließrichtung fest.

Anmerkung: Der Wert wird nur bei Schachtunterteilen benötigt, die nicht rund sind. Wenn keine Breite festgelegt ist, wird das Schachtunterteil nicht angezeigt.
Anmerkung: Bei der runden Form entspricht die Breite der Länge.

/ Schachtunterteilhöhe gesperrt/nicht gesperrt schützt die Bauteilhöhe vor Änderungen.

Höhe [m] legt die Bauhöhe des Schachtunterteils in Fließrichtung fest. (ISYBAU K Position: KS2, 51 - 55)

Abbildung 11. Schachtunterteil
  1. Bauhöhe
  2. Bodenstärke

Umring legt die Form des Unterteils fest.

Bodenstärke [mm] legt die Dicke der Bodenplatte des Schachtunterteils unter dem Rohr des Gerinnes fest.

Anmerkung: Soll kein Schachtunterteil definiert werden, muss die Bodenstärke 0,0 eingegeben werden.

Form Gerinne legt den Querschnitt des angeschlossenen Rohrs fest.

Im ISYBAU-Austauschformat Abwasser Typ K (Kanalstammdaten) steht die Gerinneform in Record 2 im Format I(1) in der Spalte 64:

  • 4…Geschlossenes Gerinne
  • 6…Kaskade
  • 0…Kreis bis Kämpfer
  • 1…Kreis bis Scheitel
  • 2…Rechteck bis Kämpfer
  • 3…Rechteck bis Scheitel
  • 5…Schussrinne
  • 9…Sonstiges

Material legt den Baustoff des Kanalobjekts fest (ISYBAU K Position: KS3, 25 - 28):

  • Asbestzement (AZ)
  • Beton (B)
  • Betonsegmente (BS)
  • duktiler Guss
  • Edelstahl (CNS)
  • Es sind unterschiedliche Werkstoffe vorhanden
  • Faserzement (FZ)
  • Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK)
  • Grauguss (Gusseisen mit Lamellengraphit) (GG)
  • Kunststoffmehrzweckrohr (KST)
  • Mauerwerk (MA)
  • Nicht identifizierter Kunststoff (KST)
  • Nicht identifizierter Werkstoff (W)
  • Nicht identifiziertes Eisen und Stahl (EIS)
  • Ortbeton (OB)
  • Pflaster (PFL)
  • Polyesterharz (PH)
  • Polyesterharzbeton (PHB)
  • Polyethylen (PE)
  • Polyethylen (HD = High Density) hoher Dichte (PEHD)
  • Polymerbeton (PC)
  • Polymermodifizierter Zementbeton (PCC)
  • Polypropylen (PP)
  • Polyvinylchlorid (PVC)
  • Polyvinylchlorid hart (PVCU)
  • Porosit (P)
  • Rasen (RAS)
  • Spannbeton (SPB)
  • Spritzbeton (SZB)
  • Stahl (ST)
  • Stahlbeton (SB)
  • Stahlfaserbeton (SFB)
  • Steinzeug (STZ)
  • Teilsickerrohr
  • Ton
  • unbefestigt, anstehender Boden (BOD)
  • ungeschlitztes Mehrzweckrohr
  • Vollsickerrohr
  • Ziegelwerk (ZG)