Fahrbahnränder
Mit Fahrbahnränder legen Sie die äußere Begrenzung der Fahrbahn fest.
Fahrbahnränder
Die Fahrbahnränder bilden die äußere Begrenzung der Fahrbahn.
- Bei einem einbahnigen Querschnitt gibt es links und rechts nur äußere Fahrbahnränder, den inneren Fahrbahnrand bildet die Gradiente.
- Bei einem zweibahnigen Querschnitt gibt es links und rechts innere und äußere Fahrbahnränder.
Alle Streifen, die sich außerhalb der definierten Fahrbahnränder befinden, werden vom „Schnellen Vorentwurf” als Gehweg interpretiert.
Beim zweibahnigen Querschnitt werden zusätzlich alle Spuren, die sich zwischen den inneren Fahrbahnrändern befinden, vom „Schnellen Vorentwurf” als Mittelstreifen interpretiert.
Lage des Planumsknicks im Verwindungsbereich
Legt die Lage des Planumsknicks bei Fahrbahnverwindungen fest.
- Die gewählten Streifen bilden die äußere Begrenzung, innerhalb der sich der Planumsknick bewegen kann.
- Wenn gewünscht kann für jede Seite durch eine feste Abstandsangabe der Bereich weiter verkleinert werden.
Im Regelfall wird für den Planumsknick die Fahrbahnbreite verwendet - die hier ausgewählten Streifen entsprechen also den oben ausgewählten Fahrbahnrändern.
Vor allem im zweibahnigen Fall können definierte Breitenänderungen (Verziehungen) einen Querneigungswechsel überlagern. Wenn zusätzlich Krümmungswechsel (Innen-/Außenbogen) in diesen Bereich fallen, kann die automatische Berechnung Abstände außerhalb des Deckenbuchs ergeben, da Abstände in einer Polydatei nur linear interpoliert werden. Je nach Profilabstand kann dies zu Problemen führen.
Da unter diesen Umständen keine automatische Berechnung erfolgen kann, muss die Polydatei manuell angepasst werden.
Dazu muss die Option Berechnung durchführen deaktiviert und die Polydatei [Aktueller Projektordner]Poly\001QPwkL.PLY angepasst werden. Neue Stationen können eingefügt werden. Als Wert dient immer der Abstand von der Oberkante Fahrbahnrand unter Berücksichtigung von 1 m.
Nachträgliche Änderungen am Deckenbuch müssen in der Polydatei manuell nachgeführt werden.
Je nach erforderlicher Genauigkeit müssen in der Polydatei Stationen ergänzt werden. Erst dann kann der Wandernde Planumsknick im Querschnitt einwandfrei funktionieren.
