Querverwindung

Mit Querverwindung ermöglichen Sie im Bereich eines Neigungswechsels eine ausreichende Entwässerung, auch wenn keine oder nur eine geringe Längsneigung vorhanden ist.

Abbildung 1. Vorgegebene Neigungen

Vorgehen

Um diese Aufgabenstellung zu lösen, müssen in der Deckenbuchdefinition zusätzliche Spuren eingefügt werden. Dazu werden die rechte Fahrbahn und die linke Fahrbahn in jeweils zwei Spuren aufgeteilt.

Auf der linken Seite befinden sich die Spuren -1 und -2. Auf der rechten Seite die Spuren 1 und 2. Am Beginn der Verwindung besitzen die Spuren 1 und -2 jeweils die volle Fahrbahnbreite. Im Bereich von Verwindungsanfang bis Verwindungsmitte verzieht sich Spur 1 von der Fahrbahnbreite auf 0,00 m, während sich Spur 2 mit gegengeneigter Querneigung von 0,00 m auf die volle Fahrbahnbreite aufweitet.

Im Bereich von der Verwindungsmitte bis zum Ende der Verwindung verzieht sich Spur -2 von der jeweiligen Fahrbahnbreite auf 0,00 m, während sich Spur -1 mit gegengeneigter Querneigung von 0,00 m auf die volle Fahrbahnbreite aufweitet.

Dabei entsteht ein Grat, der dann in diesem Beispiel von der rechten Fahrbahn auf die linke hinüber wandert.

Abbildung 2. Darstellung der Spuren mit „wanderndem“ Grat
Anmerkung:
Die Vorgehensweise kann natürlich auch beim Wechsel von Dachprofil auf durchgehende Neigung angewandt werden.
Abbildung 3. Querverwindung Deckenbuch Breite
Abbildung 4. Querverwindung Deckenbuch Neigung