Menüband

Das Menüband (Ribbon) enthält die Befehle zur Bearbeitung von Bausteinen und Kategorien.

Debug

Debug (vgl. Debug Querschnittberechnung) erlaubt das Verfolgen im Bausteineditor jedes einzelnen Befehls während der Berechnung.

Anmerkung:
Hier wird nur der aktuelle Baustein betrachtet und nicht die gesamte Querschnittdefinition.

Bearbeiten

Befehle können über die entsprechenden Funktionen bzw. Tastenbefehle ausgeschnitten, kopiert, eingefügt und gelöscht werden.

Diese Operationen können auf mehrere Befehle gleichzeitig angewandt werden.

Die Änderungen an der Befehlsliste und der Befehle selbst können rückgängig gemacht und wiederholt werden.

Sobald der Baustein-Editiermodus verlassen wird, ist es nicht mehr möglich, erneut die Funktionen Rückgängig oder Wiederholen beim nächsten Editieren desselben Bausteins auszuführen.

Ausschneiden entfernt den aktuellen Befehl und lädt ihn in den Zwischenspeicher.

Kopieren übernimmt den aktuellen Befehl in den Zwischenspeicher. Der Befehl bleibt jedoch auch an der aktuellen Stelle vorhanden.

Einfügen fügt den Befehl aus dem Zwischenspeicher an der aktuellen Stelle ein. Die Einstellungen müssen danach angepasst werden.

Der neue Befehl wird immer nach dem selektierten Befehl eingefügt.

Löschen entfernt den aktuellen Befehl nach einer Sicherheitsabfrage.

Rückgängig Strg+Z macht die letzte Änderung rückgängig und stellt den alten Zustand wieder her.

Wiederholen Strg+Y stellt Änderungen wieder her.

Befehle

Eigene Bausteine lassen sich durch eine Folge einzelner Befehle (Befehlszeilen) definieren.

Testen

Erlaubt die Untersuchung eines beliebigen Bausteins. (Was konstruiert der Baustein?)

Anmerkung:
Die Funktion wird aktiviert auf der Registerkarte Definition > Bausteine > gewünschter Baustein > Rechtsklick.

Horizonte aus dem aktuellen Datenbestand können angezeigt werden.

Um bestimmte Situationen zu erzeugen, ist es außerdem möglich, auch künstliche Horizonte in beliebiger Anzahl zu erzeugen. Bei den künstlichen Horizonten sind verschiedene Verlaufstypen, die Ausbreitung, das Punktintervall und die Neigung wählbar. Die Seiteneinstellung kann auch durch einfaches Umschalten von Rechts auf Links und umgekehrt getestet werden. Die Startpunkte P1 und P0 sind auch anpassbar, wobei als Hilfe die gemittelte Höhe des Geländes aus dem aktuellen Datenbestand zuerst übernommen wird.

Abbildung 1. Baustein testen
Anmerkung:
Mit der Testfunktion können auch eigene Bausteine auf Schleifenprogramierung untersucht werden! Ebenso kann der Abstand von P1 bzw. P0 verschoben werden.

Beispiel

Was macht der Gabionenbaustein in Damm und Einschnitt?

Hier den Baustein mit rechter Maustaste aus dem Katalog auswählen.

Da dieser Baustein von einem Horizont abhängig ist (Gelände), muss H1 eingestellt werden.

Abbildung 2. Horizont einstellen

Nun kann die Höhe bei P1 mit Scrollen verändert werden z. B. Wechseln vom Einschnitt- in den Dammbereich.

Abbildung 3. Höhe des Einfügepunkts variieren

Interessant ist oft, wie sich der Baustein bei Wechsel Damm/Einschnitt verhält.

Abbildung 4. Darstellung in der Vorschau

Bei der RAA-Böschung kann z. B. überprüft werden, ob im Fall < 2 m die Böschung mit einer Breite von 3 m ausgeführt wird.

Der “Trick” ist hier, P1 in Bezug zum Gelände zu verschieben. Wenn der Baustein am Deckenbuch hängt und das Gelände eben ist, lässt sich nicht leicht herausfinden, wie sich der Baustein in geländenahen Situationen verhält.

Suchen

Suchen nach einem Text hilft, um in der Befehlsliste einen Befehl zu finden.

Nachdem ein Text eingegeben wurde, kann mittels F3 die Suche von der aktuellen Selektion aus fortgesetzt werden.

Anmerkung:
Zwischen Großschreibung und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.

Drucken

Die komplette Befehlsliste eines Bausteins kann mit der Schaltfläche Drucken ausgedruckt werden. Die Zeilennummern und Bilder werden mitgedruckt.