Speichern in Lageplan

Mit Speichern in Lageplan übergeben Sie die Berechnung an die *.dwg-Datei zur Darstellung der Spuren und Beschriftung sowie zur weiteren Verwendung (für die anschließende DGM-Berechnung)

Deckenbuchdaten können als 3D-Polylinien mit Höhen gespeichert werden. Diese 3D-Polylinien werden für die Erstellung von Deckenhöhenplänen verwendet.

Deckenbuchdaten können als Flächen gespeichert werden. Diese Flächen werden für eine farbige Darstellung der Planung verwendet. Die Spuren werden als Flächen und/oder Linien in der Projekt-DWG gespeichert.

Flächen mit Fachbedeutung werden normalerweise als zwei Objekte gespeichert:

  • Polylinie
  • Schraffur bzw. Flächenfüllung

Bei Flächen aus dem Deckenbuch wird die Erzeugung der Polylinie unterdrückt.

Anmerkung:
Ist keine Fachbedeutung vorhanden, wird eine Polylinie erzeugt.

Spurbereiche mit der Breite 0 werden nicht gespeichert. Existieren mehrere Teilbereiche, werden diese als Block zusammengefasst.

Deckenbuchdaten werden als Polygone mit Höhen – z. B. für die Erstellung von Deckenhöhenplänen – in die Datenbank gespeichert. Neben dem gewünschten Stationsbereich und der Datenbankebene, der die Daten zugeordnet werden sollen, kann die automatische Höhenbeschriftung im Lageplanplot mit ausgegeben werden.

Abbildung 1. Datenbank-Export
  1. Legt die Ausdehnung des exportierten Bereichs fest
  2. Legt den Umfang der Spurdefinitionen fest
  3. Auswahl der Spuren
  4. Zusätzliche Optionen
Anmerkung:
Deckenbuchlinien sollten auf einen eigenen Layer gelegt werden, um bei Änderungen Linien leichter löschen oder ausblenden zu können.
Anmerkung:
Die Anzeigereihenfolge kann im Control Center > Layer > VESTRA-Objekte anordnen aktualisiert werden. Die Funktion muss ausgeführt werden. Die Einstellung der Priorität reicht nicht aus. Beim Rechnen der Objekte wird diese Reihenfolge noch nicht erstellt, erst durch Drücken der Schaltfläche im Control Center.

Alle Spurdaten löschen entfernt alle Daten aller Spuren aus der Zeichnung.

Anmerkung:
Die Definitionen im Deckenbuch selbst bleiben bestehen.

Spurdaten löschen entfernt die Objekte der Spuren aus der der Zeichnung, die zum Speichern ausgewählt sind.

Anmerkung:
Die Definitionen im Deckenbuch selbst bleiben bestehen.
Spurdaten speichern erzeugt die Dateien [Aktueller Projektordner]\VX86_[Achsnummer].S21 und [Aktueller Projektordner]\VX86_[Achsnummer].DDF. Beim Öffnen des Dialogfelds werden die Dateien ebenfalls neu gespeichert.
Anmerkung:
Vorhandene Dateien werden ohne Sicherheitsabfrage überschrieben.

Stationen

Bereich legt die Ausdehnung des exportierten Bereichs fest:

von legt die Anfangsstation des Achsabschnitts fest, der betrachtet wird.

bis legt die Endstation des Achsabschnitts fest, der betrachtet wird.

Mit Aktivierung der Schaltflächen Stationsfixierung auf Anfangsstation und Stationsfixierung auf Endstation wird die ganze Achse gewählt.

  • Automatisch erzeugt Punkte an sinnvollen Stationen.

    Zusätzliche Stationen werden erzeugt, damit in Bögen und Klothoiden eine feinere Auflösung entsteht.

  • Liste erzeugt Punkte nur an festgelegten Stationen.

    Nur an den Stationen, die in der Tabelle aktiviert sind, werden Punkte erzeugt. Damit kann die Auflösung selbst definiert werden.

    Punktnamen vergeben benennt die markierten Punkte in der Tabelle.

    Das Punktnamenschema kann im Control Center > VESTRA-Attribute/Fachbedeutungen > Option Punktnamenvergabe festgelegt werden. Dazu muss das Dialogfeld Deckenbuch geschlossen werden. Ein neues Punktnamenschema kann dort ebenfalls definiert werden.

    Stationen

    Legt den Umfang der exportierten Stationsliste fest.

    Die Standard-Kategorien können hier festgelegt werden.

    Hinter den Kategorien wird jeweils die Anzahl der betreffenden Stationen angezeigt.

    Anmerkung:
    Doppelte Stationen werden automatisch gelöscht. Diese entstehen, wenn eine Station in mehreren Kategorien vorhanden ist. Ein Eintrag jeder Station bleibt erhalten.

    Gradiente übernimmt die Stationen der Gradientendefinition:

    • TS-Punkte
    • Ausrundungsanfang und Ausrundungsende
    • Anfangsstation und Endstation der Gradienten
    • Hochpunkte und Tiefpunkte
    Anmerkung:
    Die Hauptgradiente wird verwendet, im 2-bahnigen Fall die linke Hauptgradiente.

    Achshauptpunkte übernimmt die Station, an der ein neues Trassierungselement beginnt:

    • Gerade
    • Radius
    • Klothoide

    Bereich erzeugt zusätzlich Stationen in definierbarem Abstand.

    • von legt die Anfangsstation des Achsabschnitts fest, in dem die Stationen erzeugt werden.
    • bis legt die Endstation des Achsabschnitts fest, in dem die Stationen erzeugt werden.
    • Intervall definiert den Abstand zwischen den einzelnen Stationen.

    Gelände übernimmt die Stationen der Geländelinie.

    Querprofile übernimmt Stationen in die Liste, an denen ein Querschnitte berechnet wurden.

    Weitere Stationen

    Legt den Umfang der exportierten Stationsliste fest.

    Zusätzliche Kategorien können hier festgelegt werden.

    Freie Stationen ermöglicht die Auswahl einer Stationsdatei:

    • *.a58…Stationstabelle der Achse.

      Öffnen erlaubt die Auswahl einer passenden Datei.

      Nur Absteckpunkte: Editor für Stationstabellen aufrufen öffnet das Dialogfeld Stationstabelle, in dem eine eigene *.A58 erzeugt werden kann mit der Schaltfläche Stationstabelle öffnen und der Eingabe eines Dateinamens.

    • *.D20…reine Gradiente VX86_[Achsnummer].D20 der Achse
    • *.D21…Querschnittdatei des einbahnigen Deckenbuchs VX86_[Achsnummer].D21: VX86_[Aktuelle Achsnummer].A58 der Achse; Gradiente + Deckenbuch. Die D21 enthält somit auch die DA 21 (Gradiente), DA 22 (Querneigungsdefinition), DA 23 (Breitendefinition) und DA 24 (Hochborddefinition)
    • *.ply…Datei des Polydatei-Editors. Zum Dateninhalt siehe Polydatei.

    Zwangspunkte ermöglicht die Auswahl einer Zwangspunktgruppe der Achse aus der Auswahlliste mit den entsprechenden Stationen.

    Längen erzeugt Stationen auf der Achse mit den angegebenen Abständen auf der Gradiente.

Globale Einstellungen

Bereiche der Breite 0 nicht speichern übergibt nur die tatsächlichen Spurflächen und Randlinien. Stationsbereiche, an denen die Spur keine Breite hat, z. B. bei Abbiegestreifen, werden nicht berücksichtigt. Die Flächen und Randlinien werden spurweise unterbrochen.

Linie außen mit Parallelversatz -2 mm verschiebt die äußere Randlinie der Spur parallel zur Achse nach innen um 2 mm. Damit liegen bei einem Hochbord im Bogenbereich die beiden Begrenzungslinien des Hochbords (Oberkante und Unterkante) nicht übereinander. So werden bei der DGM-Berechnung auch bei Bruchkantenschnitten Fehler vermeiden (wenn die Randlinien die Bruchkanten darstellen).

Anmerkung:
Die Randlinien werden nur an Spurrändern versetzt, an denen ein Hochbord definiert ist. (Wo der Höhenversatz ≠ 0 ist.)
Abbildung 2. Skizze zu Parallelversatz bei Hochbord
  1. Achse
  2. Ausgangssituation
  3. Verschiebung einer selektierten Spur nur in eine Richtung führt eventuell zu Überschneidungen
  4. Korrekte Verschiebungsrichtungen, wenn alle Spuren selektiert sind
  5. Verschiebungsrichtungen
  6. Verschiebung an der Außenseite der Spur -1 nach innen
  7. Verschiebung an der Innenseite der Spur 1 nach außen

Zwei Varianten werden unterschieden, die bei Hochborddefinitionen vorkommen können:

  • Die äußere Nachbarspur liegt tiefer (negative Hochborddefinition)
  • Die äußere Nachbarspur liegt höher (positive Hochborddefinition)
Abbildung 3. Parallelversatz bei Hochborden

Linie innen mit Parallelversatz +2 mm verschiebt die innere Randlinie der äußeren Nachbarspur parallel zur Achse nach außen um 2 mm. Damit liegen bei einem Hochbord im Bogenbereich die beiden Begrenzungslinien des Hochbords (Oberkante und Unterkante) nicht übereinander. So werden bei der DGM-Berechnung auch bei Bruchkantenschnitten Fehler vermeiden (wenn die Randlinien die Bruchkanten darstellen).

Anmerkung:
Die Randlinien werden nur an Spurrändern versetzt, an denen ein Hochbord definiert ist. (Wo der Höhenversatz ≠ 0 ist.)

Ausgabe der Spurdaten auf Layer legt den Layer zum Speichern fest.

Priorität

Legt die Darstellungsreihenfolge fest.

Fachobjekte, die das Attribut Priorität besitzen, werden in der Zeichnung sortiert. Die Priorität sorgt dafür, dass die Reihung der Fachobjekte dauerhaft fixiert werden kann. Die Reihenfolge ist festgelegt:

  1. Achsen (ganz oben)
  2. Achsbeschriftungen - Achsnamen
  3. Achsbeschriftungen - Abstände
  4. Achsbeschriftungen - Hauptpunkte
  5. Achsbeschriftungen - Kleinpunkte
  6. Achsbeschriftungen - Kilometrierungen/Hektometrierungen
  7. Achsbeschriftungen - Querprofile
  8. Achsbeschriftungen - Maßketten
  9. Achsbeschriftungen - Hochpunkte/Tiefpunkte
  10. Achsbeschriftungen - TS-Punkte
  11. Achsbeschriftungen - Querneigungskeile
  12. Achsbeschriftungen - Weichen
  13. Parallelen 9 - 0
  14. Folgeberechnungen - Achsschnitte
  15. Folgeberechnungen - Schrägschnitte
  16. Folgeberechnungen - Polare Absteckung
  17. Folgeberechnungen - Korrespondierende Querprofile
  18. Folgeberechnungen - Kleinpunkte
  19. Folgeberechnungen - Senkrechte Abstände
  20. Deckenbuch Absteckung
  21. Sperrflächen 9 - 0
  22. Sichtdreiecke 9 - 0
  23. Achse zu Polygon 9 - 0
  24. Deckenbuch 9 - 0 (ganz unten)
Anmerkung:
Die Anzeigereihenfolge kann im Control Center > Layer > VESTRA-Objekte anordnen aktualisiert werden. Die Funktion muss ausgeführt werden. Die Einstellung der Priorität reicht nicht aus. Beim Rechnen der Objekte wird diese Reihenfolge noch nicht erstellt, erst durch Drücken der Schaltfläche im Control Center.

Auszugebende Daten

Legt den Umfang der Spurdefinitionen fest.

Fachbedeutung aus Spurdefinition übernehmen kopiert die Fachbedeutungen aus den Deckenbuchspuren.

Vorbelegt sind die Fachbedeutungen RE85.00XX.

Zelleneditor starten öffnet ein Dialogfeld zur Bearbeitung der aktuell markierten Zeile.

Fachbedeutung für Selektion öffnet das Dialogfeld Fachbedeutungsauswahl für die direkte Zuordnung der Fachbedeutung.

Tabelle

Linien und Flächen sind getrennt einstellbar.

  • Spur…Deckenbuchspuren, die für die selektierte Achse definiert und in Gradiente und Querprofil berechnet wurden.
  • Randlinien innen…sichert die Spurbegrenzungen für den Spurinnenrand als Linien, ggf. mit Fachbedeutung.
  • Randlinien außen…sichert die Spurbegrenzungen für den Spuraußenrand als Linien, ggf. mit Fachbedeutung.
  • Fläche…sichert die Spurfläche als Flächendefinition, ggf. mit Fachbedeutung für die Spur.
Anmerkung:
Fachbedeutungen der falschen Objektart (z. B. Linienfachbedeutung statt Flächenfachbedeutung) werden als falsch angezeigt.