Bahnbau DE

Mit Bahnbau DE erhalten Sie Querschnittbausteine zur Konstruktion eines Aufbaus gemäß Richtlinien der EBO.

01 A Schiene mit Schwelle, DE

Konstruiert eine Schiene S49/S54/UIC60 mit optionaler Unterplatte und anschließender Schwelle.

Die Schienenhöhe wird aus den Achseigenschaften gelesen. Alternativ kann die Höhe auch direkt eingegeben werden.

Die Schienenpunkte können auf einem Horizont gespeichert werden.

Abbildung 1. Baustein 01 A Schiene mit Schwelle, DE

01 B Schiene mit Betonschwelle B70 W60, DE

Konstruiert eine Schiene S49/S54/UIC60 mit optionaler Unterplatte und anschließender Schwelle B70.

Die Schienenhöhe wird direkt aus den Achseigenschaften gelesen. Alternativ kann die Höhe auch hier eingegeben werden.

Abbildung 2. Baustein 01 B Schiene mit Betonschwelle B70 W60, DE

02 Außenschotter, DE

Konstruiert den halben Schotter an der Außenseite eines Gleises.

Die äußere Oberkante des Schotters kann weitergegeben werden, z. B. für Kabelquerungen.

Die äußere Unterkante des Schotters kann weitergegeben werden für die Konstruktion der Grenze des Druckbereichs.

Abbildung 3. Baustein 02 Außenschotter, DE

03 Zwischenschotter, DE

Bietet einen Baustein zur Konstruktion des Schotters zwischen zwei Gleisen. Der Planumsscheitel liegt im Fall Festscheitel beim angegebenen Maß.

Der Planumsscheitel kann minimal oder als Planumsknick im halben Gleisabstand gewählt werden:

  • Planumsscheitel minimal…übersteuert den Planumsknick halber Gleisabstand und die Freischeitelkonstruktion
  • Planumsknick halber Gleisabstand…übersteuert die Freischeitelkonstruktion
Abbildung 4. Baustein 03 Zwischenschotter, DE

04 Einzelschotterergänzung, DE

Vervollständigt den Außenschotter bei einer durch Festscheitel entstandenen Stufe im Schotter.

Abbildung 5. Baustein 04 Einzelschotterergänzung, DE

05 Einzelplanumsunterbau, DE

Konstruiert das Planum unter einem Gleis.

  • Bis zu 2 Kabeltröge können im Planumsbereich eingebaut werden.
  • Die Konstruktion berücksichtigt die Vorgabe der Richtlinie.
  • Das Planum wird immer in Abhängigkeit der Überhöhung automatisch verbreitert.
  • Bei 2 Kabeltrögen wird das Planum immer so verbreitert, dass 10 cm von Kabeltrog bis Außenkante Planumschutzschicht der Schicht bestehen bleiben.
  • Wenn der Ja-/Nein-Schalter zur Konstruktion des Kabeltrogs nicht gesetzt ist, erzeugt der Baustein den Unterbau ohne Kabeltrog.
  • Die Geometrie der Kabeltröge vom Typ I-IV wurde aus der Gestaltung von VESTRA seven übernommen.
  • Bei der Berechnung erzeugt der Baustein eine Polydatei mit dem Wert 1 für jede Station. Damit kann der Kabeltrog durch Editieren eines Werts für eine bestimmte Station von 1 auf 0 im zweiten Schritt unterdrückt werden.

Der Planumsscheitel ist als Kopplungspunkt 50 zusätzlich frei gegeben, um bei mehrgleisigen Gleisen am Knick eine Drainage ankoppeln zu können.

Abbildung 6. Baustein 05 Einzelplanumsunterbau, DE

06 Zwischenplanumsunterbau, DE

Konstruiert den Planumsunterbau auf einer Seite.

Abbildung 7. Baustein 06 Zwischenplanumsunterbau, DE

07 Zwischenstützmauer, DE

Konstruiert eine Stützmauer zwischen zwei Gleisen. Die obere Mitte der Stützmauer liegt im Abstand von Punkt P50, hilfsweise im halben Abstand zwischen den referenzierten Gleisen oder bei seitlicher Lage so, dass der obere Schotter genau Bettungsbreite hat.

Abbildung 8. Baustein 07 Zwischenstützmauer, DE

08 Bahnböschung, DE

Konstruiert eine Böschung mit Entwässerung (Graben, Mulde) für Bahnquerschnitte. Der Muldenendpunkt wird über Punkt P99 als Bausteinpunkt bekannt gegeben.

Abbildung 9. Baustein 08 Bahnböschung, DE

09 Lichtraumprofil GC, DE

Konstruiert den zu jedem Gleis gehörende Raum, der für die Durchfahrt der Fahrzeuge freizuhalten ist.

Abbildung 10. Baustein 09 Lichtraumprofil GC, DE

10 Schwelle in Gleisverbindung, DE

Bietet einen Baustein zur Berechnung der Schwelle unter dem Weichenabzweig nach Lage und Höhe. Dabei stehen zwei verschiedene Modi zur Verfügung:

  • Die Lage der Schwelle (seitlicher Abstand) wird aus der Zweiggleisachse ermittelt. Höhenlage und Überhöhung werden aus der Stammgleisachse übernommen.
    Anmerkung:
    Dies ist der Modus zwischen WA und ldS!

    Die Anbindung an die Stammgleisachse erfolgt über die Festlegung zusätzlicher Bausteinpunkte im Register Bausteininformation/Bausteinpunkt.

    Dabei ist Bausteinpunkt P91 = Referenz P1 und Bausteinpunkt P90 = Referenz P0.

    Die Anbindung an die Abzweigachse erfolgt über die Schienenpunkte der Abzweigachse. Damit sind auch abweichende Schienenformen berücksichtigt.

  • Aus der Zweiggleisachse werden alle Informationen übernommen (seitlicher Abstand, Höhenlage und Überhöhung).

    Hier muss eine Gradiente für die Zweiggleisachse vorliegen und ggf. auch Überhöhungswerte.

    Anmerkung:
    Dies ist der Modus zwischen den ldS zweier Weichen in einer Gleisverbindung.

    Kann auch verwendet werden, wenn die Weichen nicht überhöht sind und von WA vordere Weiche bis WA hintere Weiche eine Gradiente vorliegt.

    In diesem Modus sind die Punkte 90 und 91 nicht erforderlich.

Abbildung 11. Baustein 10 Schwelle in Gleisverbindung, DE

11 Zwischenschotter in Gleisverbindung, DE

Konstruiert den Schotter zwischen zwei Gleisen mit dazwischen liegender Gleisverbindung.

Das Planum wird auf 1:33 unter der Schwelle der Gleisverbindung abgeflacht (siehe Zeile 65).

Der Planumsscheitel liegt fest im halben Gleisabstand.

Abbildung 12. Baustein 11 Zwischenschotter in Gleisverbindung, DE

12 Einzelplanumsunterbau, 1-gleisig, DE

Konstruiert den Planumsunterbau auf einer Seite. Maximal 2 Kabeltröge können nebeneinander laufen. Mit einer Polydatei, die automatisch angelegt wird, wenn ein Kabeltrog erzeugt wird, kann stationsweise ein Kabeltrog wieder ausgeblendet werden.

Abbildung 13. Baustein 12 Einzelplanumsunterbau, 1-gleisig, DE

14 Bahnsteig 55 cm Ril 813.0201

Konstruiert einen Bahnsteig mit 55 cm Höhe.

Die Tabellen nach Ril 813.0201 “Personenbahnhöfe planen” werden berücksichtigt.

Abbildung 14. Baustein 14 Bahnsteig 55 cm Ril 813.0201

Der Bahnsteigpunkt P20 wird immer auf den Punkthorizont der Eingabe 1 gesetzt (Vorgabe ist Horizont 39: Zwangspunkte Bahnsteigkante). Damit wird dieser wichtige Messpunkt immer gerechnet.

15 Bahnsteig 76 cm Ril 813.0201

Konstruiert einen Bahnsteig mit 76 cm Höhe.

Die Tabellen nach Ril 813.0201 “Personenbahnhöfe planen” werden berücksichtigt.

Abbildung 15. Baustein 15 Bahnsteig 76 cm Ril 813.0201

Der Bahnsteigpunkt P20 wird immer auf den Punkthorizont der Eingabe 1 gesetzt (Vorgabe ist Horizont 39: Zwangspunkte Bahnsteigkante). Damit wird dieser wichtige Messpunkt immer gerechnet.

16 Bahnsteig 96 cm Ril 813.0201

Konstruiert einen Bahnsteig mit 96 cm Höhe.

Die Tabellen nach Ril 813.0201 “Personenbahnhöfe planen” werden berücksichtigt.

Abbildung 16. Baustein 16 Bahnsteig 96 cm Ril 813.0201

Der Bahnsteigpunkt P20 wird immer auf den Punkthorizont der Eingabe 1 gesetzt (Vorgabe ist Horizont 39: Zwangspunkte Bahnsteigkante). Damit wird dieser wichtige Messpunkt immer gerechnet.

20 Richtlinienkonforme Kabelquerung

Konstruiert eine Darstellung einer Kabeldurchführung durch den Bahndamm mit Verteilerschächten unter den Gleisen.

Die Lage ist abhängig von Überhöhung und Außen- bzw. Innenbogen.

Der Baustein muss unter Baustein 12 Einzelplanumsunterbau eingebaut werden. Kabeltröge (Bausteine > Symbole Bahnbau > 12 Kabeltrog Größe I bis 15 Kabeltrog Größe IV) müssen eingebaut werden, damit der Verteilerschacht die richtlinienkonforme Position ermitteln kann.

Der zweite Verteilerschacht muss über den Eingabewert Spurlage (Lage des 2. Planumsunterbaus mit Kabeltrog) eingestellt werden.

Die Station für die Kabelquerung wird über eine Polydatei gesteuert:

  • Stationswert 1,0…Querung wird dargestellt
  • Stationswert 0,0…Querung wird nicht dargestellt
Anmerkung:
Da die Werte der Polydatei extrapoliert werden, muss immer 1 m nach einer Querung (=> Breite Verteilerschacht) der Wert 0,0 stehen. Damit wird die Querung bis zum nächsten Stationswert 1,0 nicht mehr dargestellt.
Abbildung 17. Baustein 20 Richtlinienkonforme Kabelquerung

21 Gesamtplanumsunterbau für mehrgleisige Querschnitte

Konstruiert die Oberfläche des Erdbaus über den gesamten Querschnitt.

Abbildung 18. Baustein 21 Gesamtplanumsunterbau für mehrgleisige Querschnitte

22 Tiefentwässerung

Konstruiert eine geschlossene, unterirdische Entwässerungsanlage mit einer Sickerrohrleitung.

Aufgaben:

  • Absenkung bzw. Niedrighaltung des Grundwassers
  • Entwässerung des umgebenden Bodens
  • Sickerwasser und Schichtwasser fassen und ableiten

Das Grundwasser soll nicht höher als 1,50 m unter SO steigen.

Ein Mindestgefälle ist einzuhalten.

Abbildung 19. Baustein 22 Tiefentwässerung

Der Baustein sucht den Tiefpunkt selbstständig. Vorgesehen ist er hauptsächlich für den Einsatz unter dem Zwischenplanumsunterbau.

Der Baustein verschneidet senkrecht nach oben mit der Planungslinie.

Der Baustein liegt standardmäßig auf zwei Horizonten (Drainagenmaterial: 030 Drainage und Bettung: 018 Bindiger Boden).

Der Abstand der Außenseite des Sickerrohrs bis zur Seite der Tiefentwässerung beträgt 15 cm (nicht verstellbar).

Durch die Tiefpunktsuche rutscht der Baustein auf die Ecke des Grabens.

ggf. seitliche Verschiebung bei Verwendung in der Böschung setzt die Tiefentwässerung auf die Mitte des Grabens.